Altlasten sanieren und Flächenverbrauch senken

Kosten realistisch abschätzen

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Deutsches Ingenieurblatt 03/2018
Forschung und Technik
Kosten realistisch abschätzen

Die Kosten für Altlastensanierungen fallen oft höher aus als erwartet. Investoren meiden daher ehemalige Gewerbeflächen und erschließen stattdessen neue Flächen fernab von Ballungszentren. Folglich steigt der Flächenverbrauch massiv an – mit Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung, was zu wachsendem Widerstand der Bürger führt. Werden die Sanierungskosten jedoch vorab präzise abgeschätzt, können Flächen wirtschaftlich revitalisiert und neu genutzt werden, wie dieses Beispiel einer Liegenschaft im Stadtgebiet von München zeigt.

Den Aufwand für die Sanierung einer ehemaligen Gewerbefläche richtig einzuschätzen, ist ein schwieriges Unterfangen. Was wirklich im Erdreich verborgen ist, wird häufig erst beim Auskoffern der Baugrube und bei der Beprobung und Analyse der Haufwerke ersichtlich. Denn im Aushub können verschiedenste Schad-, Fremd- und Giftstoffe wie bspw. Schwermetalle, organische Kohlenwasserstoffe oder Bauschutt enthalten sein.

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In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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