Bauen, wenn nichts mehr Bestand hat

Wiederaufbau als Katalysator für eine Region?<br /><br />Ulf Meyer

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Deutsches Ingenieurblatt 11/2014
Wiederaufbau als Katalysator für eine Region?

Ulf Meyer

Mehr als drei Jahre nach dem verheerenden Dreifach-Schlag von Seebeben, Tsunami und Strahlenkatastrophe am 11. März 2011 blickt Japan auf sich selbst: 20.000 Menschen sind tot oder vermisst und 200.000 Häuser zerstört. Ist der erste Schock überwunden, richtet die Weltöffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit auf andere Themen. Zurück bleiben die Zerstörung und die Frage nach dem Wiederaufbau. Ein nachdenklicher Blick in eine von Krisen geplagte Region.

Zum Wiederaufbau in der Region Tohoku haben schon mehrere bekannte zeitgenössische Planer und Architekten Vorschläge gemacht. Toyo Ito, Riken Yamamoto, Hiroshi Naito, Kengo Kuma und Kazuyo Sejima haben die Gruppe „KISYN-no-kai“ gegründet und mit ihrem „Home-for-All“ in Miyagino-ku/Sendai einen Prototyp für den Wiederaufbau nach ihren Vorstellungen vorgestellt.

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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