BÜRO - Berufshaftpflichtversicherung: Der Markt wird eng

Aktuelle Entwicklungen bei Verträgen für Ingenieure und Architekten – Die Zurich Insurance plc hat im Sommer 2012 erklärt, dass sie sich aus dem Segment Berufshaftpflicht der Architekten und Ingenieure „vollständig zurückziehen“ und alle Verträge, die vi

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Deutsches Ingenieurblatt 11/2012
Aktuelle Entwicklungen bei Verträgen für Ingenieure und Architekten – Die Zurich Insurance plc hat im Sommer 2012 erklärt, dass sie sich aus dem Segment Berufshaftpflicht der Architekten und Ingenieure „vollständig zurückziehen“ und alle Verträge, die vier Monate vorher nicht umgedeckt seien, fristgerecht zur nächsten Hauptfälligkeit kündigen werde. Zurich war bislang einer der Marktführer. Seit 1977 war die frühere Agrippina Rahmenvertragspartner der UNIT Versicherungsmakler GmbH für den Verband Beratender Ingenieure (VBI) und hatte in enger fachlicher Zusammenarbeit Innovationen mitgetragen, die später von anderen Versicherern übernommen wurde. Wie geht es jetzt für die betroffenen Büros weiter?

Der Rückzug des Konzerns kam nicht völlig überraschend: Bereits 2011 wurde dort zunächst versucht, einen sogenannten „technischen Versicherungsbeitrag“ einzuführen. Dieser basierte auf der Schadenquote der Gesamtheit der versicherten Planer und bedeutete für einzelne Büros teils beträchtliche Prämienerhöhungen, die vom Schadenverlauf her oft nicht nachvollziehbar waren. Das Marktinteresse der Versicherer insgesamt schwindet. Nur für wenige Versicherungsgesellschaften sind Architekten und Ingenieure noch eine Zielgruppe. Das ist zunächst verwunderlich, denn das Gesamtprämienvolumen ist beträchtlich: Schätzungen gehen von bis zu 350 Millionen Euro aus. Die Gründe sind aber einleuchtend: Zunächst ist ein Anstieg der Schäden insgesamt und ein überproportionaler Anstieg des Aufwands pro Schaden zu registrieren. Die Schadenhäufigkeit liegt bei 15 bis 20 Prozent. Das heißt: Jeder Versicherungsnehmer meldet im Schnitt alle fünf Jahre einen Schaden…

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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