DIN 276:2018-12 kann (meist) unbeachtet bleiben!

Die neue DIN 276

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Deutsches Ingenieurblatt 03/2019
Recht

Zum Ende des Jahres 2018 hat der DIN e. V. eine neue DIN 276:2018-12 herausgebracht, welche neue Definitionen und neue Begriffe für Kostenermittlungen definiert. Demnach sind Kostenschätzungen bis zur 2. Ebene, Kostenberechnungen bis zur 3. Ebene der Kostengliederung und ein Kostenvoranschlag aufzustellen. Nicht oder anders definiert sind dort allerdings Begriffe aus der HOAI oder dem BGB wie Kosteneinschätzung, Kostenanschlag und verpreistes Leistungsverzeichnis. Hier sollte genau aufgepasst werden.

Frage 1 und 2: Ein Auftraggeber stellt folgende zwei Fragen: „Kann ich von meinem Architekten  verlangen, dass er die Kostenberechnung nach Kostengruppen in der dritten Ebene der Kostengliederung ohne zusätzliche Vergütung erstellt? Das ist doch so in der neuen DIN 276 geregelt. Und wäre dann diese Kostenberechnung Honorargrundlage nach HOAI?“

Frage 3: Ein Ingenieur hat folgende Frage: „Muss ich heute neben dem verpreisten Leistungsverzeichnis auch noch einen Kostenvoranschlag nach 4.3.5 der neuen DIN 276 erstellen?“

Frage 4: Ein Fachplaner will wissen: „Warum definiert eine neue DIN 276 nicht auch den Begriff der Kosteneinschätzung, welcher seit Anfang 2018 im BGB verwendet wird?“

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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