Drakonische Strafen

Ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro oder Gefängnis drohen dem, der unterhalb der HOAI-Mindestsätze anbietet – auch im Internet

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Deutsches Ingenieurblatt 9/2010
Recht

Wer als Ingenieur oder Architekt Grundleistungen aus der HOAI zu Honoraren anbietet, die unterhalb der Mindestsätze der HOAI liegen, kann, wenn er deshalb angezeigt wird, weil er das Gesetz missachtet, nämlich die HOAI, mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro belegt, ersatzweise mit sechs Monaten oder, im Wiederholungsfalle, sogar mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden. Das gilt natürlich auch für Angebote im Internet. Darauf weist im folgenden Beitrag die Wettbewerbszentrale hin, die mehrere authentische Beispiele nennt, die auf der Internet-Auftragsplattform MyHammer vorgekommen und vor Gericht gebracht worden sind.

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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