Gäste fahren in Luxusaufzügen durch das modernisierte Traditionshotel

Hightech und Historie

Deutsches Ingenieurblatt 05/2022

In der Sky Suite im Hotel Sacher Salzburg scheint der Himmel zum Greifen nah. Auf dem Berg gegenüber thront die imposante Festung Hohensalzburg, unten treibt gemächlich die Salzach vorbei. In der 138 Quadratmeter großen Sky Suite erwartet die Gäste internationaler Luxus mit Salzburger Charme und absolute Privatsphäre, die ihnen ein eigener Aufzug gewährt. Seine Kabine: ein Meisterstück von Pierre-Yves Rochon. Der französische, auf Grand Hotels spezialisierte Innenarchitekt, hat in enger Abstimmung mit Hotelmiteigentümerin Alexandra Winkler auch die Kabinen der anderen drei Aufzüge entworfen. Spezialisten des Aufzugherstellers Kone setzten die Planungen mit lokalen Handwerksbetrieben um. 

Bereits 2014 begann die Eigentümerfamilie mit der Rundum-Modernisierung des 1866 eröffneten Traditionshauses. Die Sky Suite war der krönende Abschluss der umfangreichen Renovierungsarbeiten und wurde pünktlich zu den Salzburger Festspielen eingeweiht. Der exklusive Blick in das großzügige Apartment zeigt eine Einrichtung von erlesener Eleganz in den Farben Taupe, Elfenbein und zartem Rosé. Ein Ambiente, in das sich der Kone-Aufzug mit seinen pulverbeschichteten Schacht- und Kabinentüren in Cremeweiß harmonisch einfügt.

Eine Besonderheit verberge sich hinter der edlen Hülle, verrät die Leiterin der Haustechnik Julia Schweisthal, die den Hotelumbau geleitet hat. Sie schickt den Aufzug eine Etage hinunter und öffnet mit einem Spezialschlüssel die Schachttüren. Helles Sonnenlicht scheint aus einer Glaskuppel und blendet den Besucher, der einen spärlich beleuchteten Schacht erwartet hatte. „Die Sky Suite wurde mit dem Umbau neu aufs Dach des Hotels aufgesetzt. Für die Aufzugkonstruktion war das gar nicht so einfach“, erzählt die Technikleiterin.

Da war zum einen die Statik: „Um Gewicht zu sparen, wurde der Aufzugschacht, der die vierte mit der fünften Etage verbindet, nicht wie üblich aus Beton errichtet, sondern aus Holz, das innen mit Brandschutzplatten ausgekleidet ist.“ Die zweite Herausforderung war die Technik: „Der Platz im Dachaufbau reichte für die Aufzugtechnik nicht aus. Also musste Kone sich etwas einfallen lassen. Die Lösung: Man verständigte sich auf eine gläserne Kuppel als Schachtabschluss. Schade nur, dass die Gäste dieses Schmuckstück nicht zu sehen bekommen“, sagt Julia Schweisthal.

Einzelanfertigungen aus edlen Materialen
Was die Gäste in jedem Fall zu sehen bekommen, ist die exklusive Innenausstattung der vier Aufzüge im Haus: Messing für die Kabinen- und Schachttüren, rückwärtig bedruckte Glaswände, die Sockelbereiche und Böden aus Marmor. „Bis auf die Signalanlage sind in den Kabinen keine Standardkomponenten verbaut worden“, erklärt Julia Schweisthal. „Handläufe, Beleuchtung, Bildschirme, die Türen sind alles Einzelanfertigungen.“

Einbau im laufenden Betrieb
Der Umbau war für alle Beteiligten eine aufregende Zeit, denn wie so viele Bauarbeiten fanden die Installation des Sky Suite Aufzugs, wie auch der Komplettaustausch der vorhandenen Anlagen, im laufenden Betrieb statt. Nach zwei Jahren Bauzeit ist der höchste Punkt des Sacher Salzburg fertig und die Gäste genießen den ganz privaten Ausblick von der Dachterrasse der Sky Suite rüber zur Festung Hohensalzburg.

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