Nicht empfehlenswert

Die Pauschalierung von Planerhonoraren kann den Auftraggeber teuer zu stehen kommen

Exklusiv
Deutsches Ingenieurblatt 12/2008
Recht

Auch wenn sie dem Auftraggeber Sicherheit suggerieren: Honorarpauschalen haben ihre Tücken und sollten nicht vor Abschluss der Entwurfsplanung beziehungsweise der Kostenberechnung vereinbart werden. Zu groß ist anderenfalls – wie der folgende Fall aus der Praxis der Ludwigshafener Gütestelle für Honorar- und Vergaberecht zeigt – das Risiko, dass die Pauschale nicht greift; entweder, weil die vertraglichen Randbedingungen nicht mehr zutreffen, oder weil es, da die HOAI-Mindestsätze unterschritten werden, zu einer unwirksamen Vereinbarung gekommen ist. Zumindest für jenen Auftraggeber, der Planeraufträge regelmäßig erteilt, ist das Risiko meist höher als die Sicherheit. Nicht selten zahlt er sogar am Ende mehr, als den „Mindestsatz“ nach HOAI.

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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