POLITIK - Wo bleiben die Bauingenieure?

Das Thema Baukultur gewinnt immer mehr an Gewicht – finden die (Bau-)Ingenieure dabei ihre Rolle? – Immer wenn es um Baukultur geht im öffentlichen Diskurs, führen die Architekten das große Wort. Zu Recht, werden viele sagen, die mit dem Begriff Baukultu

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Deutsches Ingenieurblatt 03/2012
Das Thema Baukultur gewinnt immer mehr an Gewicht – finden die (Bau-)Ingenieure dabei ihre Rolle? – Immer wenn es um Baukultur geht im öffentlichen Diskurs, führen die Architekten das große Wort. Zu Recht, werden viele sagen, die mit dem Begriff Baukultur nur Gestaltung und Ästhetik verbinden. Dass aber Baukultur viel mehr ist als nur diese beiden – zugegeben schwergewichtigen architektonischen Ingredienzen –, das dämmert allmählich den Bauingenieuren in den Verbänden und Kammern, die begriffen haben, wie sehr Baukultur mit dem zu tun hat, was die Bauingenieure tagtäglich tun. Da diese Erkenntnis aber offensichtlich noch nicht in den Büros und in den ämtern angekommen ist, in denen Bauingenieure Baukultur schaffen, häufig ohne es zu merken, hat ein berufener Autor im folgenden Text versucht, ihnen mit einigen schönen Beispielen die Augen zu öffnen und das Bewusstsein zu schärfen.

Anlässlich des Leitthemas „Statt Verkehr Stadt“ der Veranstaltungsreihe Baukultur vor Ort der Bundesstiftung Baukultur fragte mich der Chefredakteur des Deutschen Ingenieurblatts, ob ich einen Artikel schreiben wolle über die Rolle der Bauingenieure in der Baukultur. Ich sagte zu, wohl wissend, dass ich dabei einigen Kolleginnen und Kollegen auf die Füße treten könnte, und vielleicht auch anderen nicht gerecht würde, die sich in Baukultur engagieren. Aber die Sorge um eine fortgesetzte partielle Unsichtbarkeit meiner eigenen Profession insgesamt war mir wichtiger. Spektakuläre Bauwerke, gut gestaltete Verkehrsinfrastruktur, gelungene Straßen- und Platzräume – man nennt und kennt die Architekten, vielleicht noch die Stadtplaner und Städtebauer…

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