RECHT - Haftung ohne Baukostengarantie ist möglich

Kostenermittlung – Eine der bittersten Haftungen des Planers ist die Haftung wegen Baukostenüberschreitung. Bauherren verlangen zunehmend Kostensicherheit. Und es ist erklärtes Ziel der HOAI, diese Kostensicherheit auch zu gewähren. Der Planer entwickelt

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Deutsches Ingenieurblatt 01-02/2013
Kostenermittlung – Eine der bittersten Haftungen des Planers ist die Haftung wegen Baukostenüberschreitung. Bauherren verlangen zunehmend Kostensicherheit. Und es ist erklärtes Ziel der HOAI, diese Kostensicherheit auch zu gewähren. Der Planer entwickelt zu Beginn der vertraglichen Beziehungen zu seinem Bauherrn allerdings erst die Ideen, aus denen die Kostenannahmen abgeleitet werden können. Eine Zwickmühle?

Für die Einhaltung einer bestimmten Baukostenobergrenze spricht regelmäßig zuerst einmal nichts – selbst wenn eine Baukostenannahme in einem Ingenieurvertrag aufgenommen worden ist. Da die Planung ein fortschreitender Prozess ist, kann eine Baukostenannahme in einem Ingenieurvertrag nicht als persönliche Verpflichtung des Planers angesehen werden, für die Einhaltung eines bestimmten Baukostenbetrages in jedem Falle persönlich einzutreten. So sieht das jedenfalls die ständige Rechtsprechung und die ganz überwiegende Literaturmeinung. Baukostengarantien liegen vor, wenn der Planer erkennbar eine persönliche Haftung neben seiner Planungsverpflichtung für bestimmte Kostenobergrenzen übernimmt. Damit stünde neben seinen Pflichten, sich vertragsgerecht nach Ingenieurvertrag zu verhalten, selbständig die Verpflichtung, für von ihm erklärte Baukosten garantieren zu wollen…

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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