TECHNIK - Historisch gewachsen – modern genutzt

Umbau eines ehemaligen Bullenstalls in großzügigen Arbeitsraum – Bestehende Mauern können die Fantasie einschränken, sie können sie aber auch beflügeln. Genau darin besteht der Reiz von „Bauen im Bestand“. Es stellt Synthesen her, die ganze Epochen überg

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Deutsches Ingenieurblatt 11/2012
Umbau eines ehemaligen Bullenstalls in großzügigen Arbeitsraum – Bestehende Mauern können die Fantasie einschränken, sie können sie aber auch beflügeln. Genau darin besteht der Reiz von „Bauen im Bestand“. Es stellt Synthesen her, die ganze Epochen übergreifen und diese, wenn es gut ausgeführt wird und gelingt, in ein einziges Bild gießen können. Wer in einem alten Gebäude arbeitet, hat immer das Gefühl, Teil eines gemeinsamen Ganzen zu sein. Man fühlt sich dort geborgen. Trotzdem: Es ist immer eine ingenieurtechnische und architektonische Herausforderung der besonderen Art – mit vielen Unbekannten. Ein Ingenieurbüro hat seinen Unternehmenssitz in einen ehemaligen Bullenstall verlegt. Und nach aufwändigen Sanierungsmaßnahmen Arbeitsraum für 115 Mitarbeiter geschaffen, der den Anforderungen eines modernen und nachhaltigen Arbeitsumfelds entspricht.

Wenn der eigene Unternehmenssitz zum Referenzobjekt wird, ist das eine besondere Herausforderung für den Bauherren – sogar, wenn Planen und Bauen zu seinem ureigenen Geschäft gehört. Als die Geschäftsführer der Coplan AG 2007 den ehemaligen „Bullenstall“ der Schlossökonomie Gern als neuen Unternehmenssitz ins Auge fassten, ahnten sie, dass dieses Bauen-im-Bestand-Projekt trotz vorhandener Substanz aufwendiger und noch komplexer sein würde als der Neubau auf der Grünen Wiese. Rund 170 Mitarbeiter, zwei Drittel davon am Firmensitz im niederbayerischen Eggenfelden, sollten im neuen Unternehmenssitz Platz finden. Der Gedanke umzuziehen, stand seit geraumer Zeit im Raum – Kapazitätsprobleme, eine wenig zufriedenstellende Klimatisierung und eine mäßige Verkehrsanbindung machten den Schritt nötig. Außerdem waren die Räumlichkeiten alles andere als repräsentativ…

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