TECHNIK - Komplexer neuer Baustoff

Die Bauingenieure gewannen neue Erkenntnisse über das Tragverhalten kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffs (CFK) – Im Mai wird ein experimentelles mobiles Gebäude nach Berlin kommen und dort zehn Wochen lang zu besichtigen sein, dessen Tragwerk ganz aus

Exklusiv
Deutsches Ingenieurblatt 01-02/2012
Die Bauingenieure gewannen neue Erkenntnisse über das Tragverhalten kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffs (CFK) – Im Mai wird ein experimentelles mobiles Gebäude nach Berlin kommen und dort zehn Wochen lang zu besichtigen sein, dessen Tragwerk ganz aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) besteht. Bei diesem Bauwerk haben die projektbeteiligten Bauingenieure neue Erkenntnisse über das Tragverhalten von CFK gewonnen; die wichtigste: quer zur Faser ist CFK noch schwächer als befürchtet. Dennoch bedeuten die Resultate kein prinzipielles Hindernis für den Einsatz von CFK im Hochbau. Im Gegenteil: Das Potential von CFK im Hochbau steigt mit fallenden Preisen. Die Vorteile dieses komplexen neuen Baustoffs, beispielsweise sein geringes spezifisches Gewicht, seine geringe Korrosions- und Ermüdungsanfälligkeit oder seine enorm kleine bis leicht negative Ausdehnung bei Temperaturerhöhung, können, wie der folgende Beitrag exemplarisch belegt, im Hochbau jetzt vermehrt genutzt werden – nicht nur für Tragwerksverstärkungen, sondern auch für vielfältige Bereiche des Neubaus – aber nur da, wo die Vorteile von CFK auch tatsächlich zum Tragen kommen.

Im Rahmen der Kunstinitiative BMW Guggenheim Lab hat die Solomon Guggenheim Stiftung in New York im Herbst 2010 die japanischen Architekten des Ateliers Bow Wow aus Tokio eingeladen, einen mobilen Pavillon zu entwickeln. Vorgabe war, dass der Pavillon eine anpassungsfähige Infrastruktur bietet, in der Workshops, Ausstellungen, Fachvorträge, VIP-Einladungen oder auch Quartierfeste durchgeführt werden können. Als Eröffnungstermin stand der 1. August 2011 fest. Entstanden ist in dieser enorm kurzen Zeit ein innovatives Konzept mit einem mobilen Pavillon in neuartiger Carbonbauweise, in welchem – ähnlich einer Theaterbühne – die Requisiten an Motoren hochgezogen und heruntergelassen werden…

Exklusiv

Download
Laden Sie sich diesen geschützten Artikel als Abonnent kostenlos herunter.

  • Einloggen und Artikel kostenlos herunterladen
  • 2,19 € *

Anzeige

Jetzt HDI Ingletter lesen!

HDI_INGLetter_Mai_2022_HB.png
HDI_INGLetter_Mai_2022_DB1.png

Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
HDI_INGLetter_Mai_2022_DB2.png

Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

Anzeige

va-Q-tec entwickelt Produkte auf Basis von Vakuumisolationspaneelen (VIPs), die eine hohe Isolierwirkung, enorm reduzierte Dammstärke und einen modularen Aufbau für verschiedene Größen und Formen bieten.

Sie sind besonders vorteilhaft, wenn nur wenig Platz für Dämmung zur Verfügung steht.

Ob bei der Dämmung von Dächern, Böden oder Balkonen sowie weiteren Innen- und Außendämmungen: Architekten und Planer können mit VIPs rund 80 % des Platzes einsparen.

Mehr Informationen auf va-q-tec.com

Ähnliche Beiträge