TECHNIK - Nur mit Feingefühl

Die Sanierung denkmalgeschützter Hochhausfassaden bedarf der besonderen technischen und optischen Obhut – Aus vielerlei Gründen werden heute viele ältere Hochhausfassaden saniert. Vor allem solche, die unter Denkmalschutz stehen und möglicherweise zu den

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Deutsches Ingenieurblatt 04/2012
Die Sanierung denkmalgeschützter Hochhausfassaden bedarf der besonderen technischen und optischen Obhut – Aus vielerlei Gründen werden heute viele ältere Hochhausfassaden saniert. Vor allem solche, die unter Denkmalschutz stehen und möglicherweise zu den markanten Signets einer innenstädtischen Kulisse avancierten, bedürfen aber besonderer technischer Obhut der Ingenieure und einfühlsamer optischer Obacht der Architekten. Wenn beide Professionen in diesem Sinne ideell und fachlich harmonieren, können so überzeugende Leistungen dabei entstehen, wie die, die im folgenden Beitrag beschrieben werden. Wir kennen sie alle, diese drei Hochhäuser, deren Fassadensanierung hier vorgestellt wird: das eine ist eines der ersten Hochhäuser der Frankfurter Innenstadt, das nächste die BMW-Hauptverwaltung in München (der Vierzylinder) und das dritte die Hauptverwaltung der Mercedes Benz AG in Stuttgart.

Aus vielerlei Gründen werden ältere Gebäude – auch Hochhäuser – revitalisiert und saniert. Die Gebäude sind vielerorts unvermietbar, weil die Ausstattung und die Gebäudetechnik veraltet und nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Die Gebäude verbrauchen durch ihre Haustechnik und schlecht gedämmten Fassaden zu viel Energie, die als zweite Miete bezahlt werden muss. Kommt eine solche technisch energetische Sanierung für ein Gebäude in Frage, das unter Denkmalschutz steht, muss mit sehr viel Feingefühl vorgegangen werden, insbesondere bei der Fassadensanierung. Eine besondere Vorgehensweise ist auch dann vonnöten, wenn die Gebäude teilweise noch vermietet sind und deswegen die Sanierung bei laufender Nutzung durchgeführt werden muss…

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In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
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