Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten und ihre Folgen

Culpa in contrahendo

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Deutsches Ingenieurblatt 03/2016
Recht

Einige der wesentlichen Bestandteile der Architekten- und Ingenieurleistungen sind die Akquisetätigkeiten sowie die Vertragsverhandlungen mit den zukünftigen Bauherren. Doch die Beratungs- und Informationspflicht eines Architekten bzw. eines Ingenieurs fängt nicht erst ab dem Zustandekommen des Planungsvertrages an, sondern ist bereits im vorvertraglichen Verhältnis einzuhalten.

Lange kannte das bürgerliche Gesetz keine vorvertraglichen Schutzpflichten der Vertragsparteien zueinander, doch dank Rudolf von Jhering – einem der führendsten Rechtsgelehrten der Neuzeit – und seiner in der juristischen Fachwelt geschätzten Erkenntnis, der culpa in contrahendo (c.i.c.), wurde auch diese Lücke geschlossen.

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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