Verwendbar für alles und jedes?

Flüssigabdichtungen

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Deutsches Ingenieurblatt 05/2018
Management

Sehr häufig werden ebenerdige Balkon- und Terrassenaustritte gar nicht oder nicht fehlerfrei geplant. Das führt in der Folge dazu, dass eine Dichtigkeit mittels einer Flüssigabdichtung hergestellt wird. Diese wird auf den unteren waagerechten Blendrahmen der Balkon- bzw. Terrassenaustrittstür (meist aus Kunststoff (PVC)) und die Abdichtung des Balkons oder der Terrasse (meist aus Bitumen, Kunststoff- oder Elastomerbahnen) aufgeklebt. Bis vor einiger Zeit ging aus den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen oft hervor, dass eine dauerhafte Verbindung der Flüssigkunststoffe mit den vorgenannten anderen Baustoffen nicht dauerhaft sicher herstellbar ist. In Zukunft entfällt die Möglichkeit dieser Prüfung, da aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 16.10.2014 (Aktenzeichen: C-100/13) keine nationalen Zusatzanforderungen an europäisch harmonisierte Bauprodukte mit CE-Kennzeichnung mehr gestellt werden dürfen, da hierdurch unzulässige Handelshemmnisse errichtet würden. Konkret bedeutet das: Für Produkte, die eine CE-Kennzeichnung tragen, dürfen keine bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse mehr gefordert bzw. erstellt werden. Die bereits vorhandenen allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse behalten allerdings noch bis zu ihrem jeweiligen Ablaufdatum Gültigkeit.

Umfang: 6 Seiten

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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