Wenn die Leistung vom Ursprung abweicht

Ermittlung von Produktivitätsänderungen

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Deutsches Ingenieurblatt 5/2019
Management

Viele Bauvorhaben werden mit Abweichungen bzw. Störungen von den technischen und zeitlichen Vorgaben, die bei Vertragsschluss die Grundlage für die Projektrealisierung darstellten, abgewickelt. Diese sind durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst; eine Folge können Produktivitäts(ver-)änderungen sein. In der Fachliteratur gibt es viele Verfahren, die anhand der Einflussfaktoren die Produktivitätsänderungen ermitteln. Dieser Beitrag gibt einen groben Überblick über die unterschiedlichen Formen der Produktivitätsänderungen sowie eine kurze Erläuterung typischer Berechnungsverfahren. Darauf aufbauend werden die Grenzen dieser Methoden, insbesondere bei komplexen Baumaßnahmen, aufgezeigt – bis hin zu einer Darstellung alternativer Berechnungs- und Nachweismöglichkeiten, welche insbesondere bei komplexen Baumaßnahmen eine Ermittlung der Produktivtätsänderungen ermöglichen.

Der Begriff „Produktivitätsänderung“ lässt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Im baubetrieblichen Zusammenhang stellt eine Veränderung der Produktivität die Leistungsdifferenz zwischen dem ursprünglich geplanten und dem tatsächlichen Herstellungsprozess dar. Die „Produktivität“ ist dabei das Verhältnis von Produktionsergebnis (kurz: Output) zur Einsatzmenge der Produktionsfaktoren (kurz: Input):

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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