Neuer Zement sorgt für geringeren CO2-Ausstoß

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Erfolg für Lafarge: In einem Industrieversuch von wurde im Dezember 2012 ein neuer Klinker hergestellt. Bei der Produktion des Aether-Klinker wird weniger CO2 als bei herkömmlicher Produktion ausgestoßen. An dem zehntägigen Versuch, der im französischen Werk Le Teil durchgeführt wurde, war ein Team von etwa 100 Mitgliedern beteiligt. 10.000 Tonnen Aether-Klinker wurden unter Einsatz herkömmlicher Ausgangsstoffe produziert. „Damit haben wir bewiesen, dass Aether unter industriellen Bedingungen an einer modernen Ofenlinie im Trockenverfahren herstellbar ist“, so Projektleiter Günther Walenta. Für die Herstellung sind geringfügige Anpassungen im Produktionsprozess erforderlich.

Bis zu 30 Prozent werden nach Angaben von Lafarge die CO2-Emissionen bei der Herstellung mit dem neuen Klinker gesenkt. Möglich wird dies durch einen reduzierten Kalkgehalt in der Rohmischung, eine niedrigere Brenntemperatur (von 1450 auf 1300 °C) und einen einfachen Mahlvorgang mit geringerem Energieverbrauch. Die Einführung der ersten Produkte ist für 2014 geplant.

Aether ist ein Projekt der Lafarge Grundlagenforschung. Gefördert von der Europäischen Union im Rahmen der LIFE+ Programme, hatte es ein klares Ziel: Die Entwicklung eines neuen Klinkers mit ähnlichen Eigenschaften wie Portlandzementklinker, industriell herstellbar und mit deutlich geringerem CO2-Ausstoß als bei herkömmlicher Produktion. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Lafarge in zahlreichen Projekten daran, den CO2-Ausstoß bei der Herstellung seiner Produkte zu senken. Dazu gehören der Einsatz von Ersatzbrennstoffen, Zumahlstoffen und die Verbesserung der Energieeffizienz in den Werken. Das Projekt Aether® wird dazu beitragen, die CO2-Emissionen pro produzierter Tonne Zement bis 2020 um 33 Prozent (im Vergleich zu 1990) zu senken.

www.lafarge.de

Deutsches Ingenieurblatt Ausgabe 6/2013

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