Editorial: Das „Gute Neue“

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green BUILDING 01-02/2015

Liebe Leserinnen und Leser,
der Jahreswechsel liegt hinter uns, und mit ihm auch die Zeit davor, in der zahlreiche Rückblicke die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse der vergangenen zwölf Monate Revue passieren ließen. Ein solcher Blick zurück hat nicht nur dokumentarischen Wert – er kann auch Konzepte und Lösungen für Gegenwart und Zukunft liefern. Im Bauwesen hat das Besinnen auf Bewährtes Tradition. Es geschieht meist ohne nostalgische Verklärung, denn es gilt, Antworten auf aktuelle Fragestellungen zu finden und mit nachhaltigen Lösungen schon heute auch das Morgen einzuplanen.

Diese Orientierung „an früher“ führt nicht selten zu zeitgemäßen Baustoffen, Bauteilen und Bauwerken. Etwa, wenn Lehm aufgrund seiner hervorragenden baubiologischen Eigenschaften eine Renaissance erlebt. Oder wenn Holzabfälle und Holzfasern als wirkungsvolle Dämmung eingesetzt werden. Und in letzter Konsequenz sogar, wenn beim Neubau eines landwirtschaftlichen Anwesens – was heutzutage selten genug vorkommt – nachhaltige Materialien zum Einsatz kommen und das gesamte Gebäudeensemble sich an einer Jahrhunderte alten Form orientiert: der des Vier-Seit-Hofs. Bauherren und Architekten haben dieses Konzept aufgegriffen und nach heutigen Anforderungen neu interpretiert, weil sich die Struktur mit zentralem Platz und kurzen Wegen bewährt hat und eine ideale Lösung darstellt, um die Funktionen Wohnen, Arbeiten, Veredeln und Verkaufen sinnvoll zu vereinen.

Einen ganz anderen Blick zurück ermöglicht ein Schiefererlebnis-Park. Dort ist auf einer Brachfläche ein naturnaher Park entstanden, der den Bogen spannt von der Funktion des ehemaligen Schieferbruchs zu einem informativen Freizeitgelände, das den Besuchern die Verwendung moderner Zemente nahe bringt und sie gleichzeitig einlädt, sich auf die Suche nach Versteinerungen zu begeben.

Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre.

Harald Link
redaktion(at)greenbuilding-magazin.de

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