Eine Großwohnsiedlung im Wandel

Das „Märkische Viertel“ passt sich der Zukunft an

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green BUILDING 12/2012
Anfang der 1960er Jahre entstand das „Märkische Viertel“ im Norden Berlins als erste Großwohnsiedlung der Stadt. Hier wohnen heute noch 36.000 Menschen auf dichtem Raum. Stellt sich die Frage: Ist so ein Wohnkonzept überhaupt noch zukunftsfähig angesichts der – salopp gesagt – „weniger, grauer und herkunftsbunter werdenden“ Gesellschaft?

Kommunale Wohnungseigentümer wie die GESOBAU AG, mit 15.000 Wohnungen im „Märkischen Viertel“ präsent, sind zuversichtlich. Sie wollen beweisen, wie neue Wohnqualität einem Milieu entgegenwirken kann, das von einkommensschwachen Haushalten dominiert wird. Dabei wissen sie genau: Das normale Maß an Sanierungen reicht dazu kaum aus. Gemeinsam mit Partnern aus Politik und Wirtschaft entwickeln sie deshalb seit 2007 Lösungen, die sich rechnen, sozial und vor allem ökologisch sind. Bis 2015 steht hier das hehre Ziel, mit 480 Millionen Euro 13.000 Wohnungen komplett zu sanieren und 32.000 Tonnen CO2 jährlich einzusparen. Dazu trägt auch der Neubau eines Biomasseheizwerkes als Ersatz für das herkömmliche Fernheizwerk bei. Das „Märkische Viertel“ möchte sich in vielen kleinen und großen Schritten zu einer lebenswerten, bezahlbaren Niedrigenergiesiedlung wandeln...

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