Vom organisatorischen Brandschutz - Praktikable Brandschutzkonzepte müssen die Nutzergewohnheiten berücksichtigen

Organisatorische Maßnahmen sind für die Brandsicherheit eines Gebäudes unverzichtbar. Ein Brandschutzkonzept ist dann wirksam und langfristig praktikabel, wenn es die tägliche Nutzung nicht behindert oder einschränkt. Im tatsächlichen Brandfall können so

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bauplaner 11/2012
Organisatorische Maßnahmen sind für die Brandsicherheit eines Gebäudes unverzichtbar. Ein Brandschutzkonzept ist dann wirksam und langfristig praktikabel, wenn es die tägliche Nutzung nicht behindert oder einschränkt. Im tatsächlichen Brandfall können so die projektierten Maßnahmen ihre Wirkung entfalten und das konzipierte Sicherheitsniveau kann erreicht werden. Die Nutzergewohnheiten spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Durch bestimmungsgemäße Nutzungsabläufe oder auch durch nutzertypische Gewohnheiten, die in der Planung nicht berücksichtigt wurden, kann der konzipierte Brandschutz wirkungslos werden. Hier ist der Einfluss durch organisatorische Maßnahmen nur bedingt möglich. Das ist damit zu begründen, dass bestimmungsgemäße Nutzungsabläufe tatsächlich dem Zweck dienen und zur Nutzung gehören und damit durch bewusste/erzwungene Organisation nur wenig beeinfluss- bzw. nicht verzichtbar sind. Es ist nicht zielführend, unverzichtbare Nutzungsabläufe oder vorhandene Nutzergewohnheiten durch organisatorische Zwänge eingrenzen oder verändern zu wollen. Daher ist es erforderlich, dass bereits zum Zeitpunkt der Planung bzw. der Konzepterstellung wesentliche Informationen zu den Nutzeranforderungen beachtet wurden. Ein Nutzer- bzw. Nutzungskonzept muss daher Planungsgrundlage sein...

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