Brandschutz bei Balkon und Laubengang

Schöck

Elemente

Baurechtliche Anforderungen definieren, ob an Bauteile Brandschutzanforderungen gestellt werden. Laut MBO wird für frei auskragende Balkone im Normalfall kein Brandschutz gefordert; an Laubengänge, die als erster Rettungsweg deklariert sind, werden allerdings Anforderungen gestellt (REI120). Damit Wärme-, Feuchte- und Brandschutz gleichermaßen berücksichtigt werden können, gibt es den „Isokorb“ von Schöck als Brandschutzvariante. 

Das Produkt besteht aus einem Zweikomponentensystem, das die bauphysikalischen Funktionen Wärmeschutz und Brandschutz getrennt ausführt. Alle Komponenten sind bauphysikalisch auf die Vermeidung von Wärmebrücken ausgelegt. Der Wärmeschutz wird über den Dämmkörper aus „Neopor“ gewährleistet. Er lässt keine Feuchtigkeitsoder Wasserzunahme zu und kann deshalb im Außenbereich eingesetzt werden. Bei Hybridsystemen, bei denen das Material Wärme- und Brandschutz übernimmt, ist dies nicht immer sichergestellt, da die äußeren Rahmenbedingungen einen Einfluss haben können. 

Eine obere und eine untere Brandschutzplatte, die aus nicht brennbaren Materialien besteht, schützt die tragenden Komponenten vor direkter Beflammung und gewährleistet die Feuerwiderstandsdauer (R) und Hitzebeständigkeit (I). Seitliche Quellbänder oder überstehende Brandschutzplatten sorgen dafür, dass das Produkt rauchdicht (E) ist. Die Brandschutzvariante wurde durch bauaufsichtliche Zulassungsprüfungen mehrfach getestet und hat nach EN 13501 die maximale Brandschutzklassifizierung REI120 erreicht.

www.schoeck.de 

Anzeige

Jetzt HDI Ingletter lesen!

HDI_INGLetter_Mai_2022_HB.png
HDI_INGLetter_Mai_2022_DB1.png

Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
HDI_INGLetter_Mai_2022_DB2.png

Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

Ähnliche Beiträge