Deutschland bietet 1.500 x Architektur

Tag der Architektur 2015 am 27. und 28. Juni

News
Tag der Architektur 2015 am 27. und 28. Juni

Das letzte Juniwochenende ist bei den Liebhabern neuer Architektur und Stadtplanung ein bereits eingeführter Termin: Bundesweit öffnen am letzten Wochenende im Juni (27. und 28. Juni) Bauherren die Türen. Gemeinsam mit ihren Planern zeigen sie ihre Neubauten, Umbauten, Gärten und Freiräume. Architekten und Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellen sich den  Fragen der Besucher und stellen ihre Planungen persönlich vor. Ausstellungen und Vorträge ergänzen das Angebot. Die veranstaltenden Architektenkammern in den Ländern rechnen in diesem Jahr wieder mit etwa 150.000 Besuchern.

Die von den Architektenkammern organisierten Besuchsprogramme sind vielfältig: Wohnhäuser, Büros, Industriebauten, Gärten stehen zur Besichtigung offen. Zahlreiche Architekturbüros öffnen ihre Türen und geben einen Einblick in ihre Arbeit. Die Mehrzahl der Objekte ist üblicherweise nicht für Besucher zugänglich. Architekturqualität wird so anschaulich und erlebbar.

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks weist in ihrem Grußwort zum  Tag der Architektur auf den Beitrag qualitätvoller Architektur hin: „Das Ziel eines im besten Sinne nachhaltigen Bauens ist ein Mehr an Lebensqualität für alle. Gute Architektur trägt ganz entscheidend dazu bei. Die Beispiele veranschaulichen dies nicht nur am Tag der Architektur. Sie sind Teil einer schönen und lebendigen Baukultur in Deutschland.“

Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann, wies im Vorfeld auf die Bedeutung und Rolle der Architektur hin: „Architektur hat Bestand. Architektur ist Spiegel der Gesellschaft – sie gibt Zeugnis ab vom Geist der Zeit, von gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen, von Strömungen und Moden. Architektur prägt die Umwelt – niemand kann bauen, ohne Spuren zu hinterlassen, ohne dabei auch gleichzeitig ein Selbstzeugnis abzulegen. Von den Pyramiden über die Kathedralen bis hin zum Wolkenkratzer: wer baut, setzt Zeichen. Bauwerke sind Botschafter – sie künden vom Bauherrn, ihre „Sprache“ verrät viel über die Architekten. Architektur hat Bestand und ist Anlagewert: Gut geplante Bauwerke überdauern die Zeit, haben vielfachen Nutzen und erfreuen das Auge.“

Das individuelle Besuchsprogramm kann bundesweit bereits seit einiger Zeit per App zusammengestellt werden: Für alle mobilen Endgeräte stehen eine komfortable Routen- und Terminplanung über die mobile Website mobil.tag-der-architektur.de sowie eine App im App- bzw. Playstore zum kostenlosen Herunterladen bereit. Anhand von Suchkriterien wie Objekttyp oder Architekt oder aber nach einer Umkreissuche lässt sich per Merkliste der Tag der Architektur bequem online planen. Die Besichtigungsobjekte werden mit Bildern, Adresse, einer Kurzbeschreibung sowie Angaben zum Architekten vorgestellt. Zudem lässt sich anhand der Besichtigungstermine die individuelle Tour auch zeitlich planen.

 Informationen zu den Bundesländern im Detail

Für alle Bundesländer mit Ausnahme Bayerns sind alle Veranstaltungen unter der Adresse Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.tag-der-architektur.de zu finden.

  •  Baden-Württemberg bietet zum Tag der Architektur landesweit 43 Touren mit durchschnittlich vier Objekten an. Eine Anmeldung zu den Touren ist hier erforderlich; die Teilnahme an den Busrundfahrten und Spaziergängen kostenfrei.
  • Im Freistaat Bayern werden insgesamt 284 Projekte gezeigt, die alle in den vergangenen drei Jahren realisiert wurden. Sämtliche Projekte sowie Besichtigungszeiten sind unter www.byak.de/start/architektur/architektouren im Internet zu finden. Für Smartphone-Nutzer existiert die mobile Architektouren-Seite m.byak.de.
  • In Berlin erwarten 91 Veranstaltungen die Besucher: Führungen durch Bauten und offene Architekturbüros stehen hier auf dem Programm.
  • In Brandenburg öffnen 42 Objekte ihre Pforten.
  • Bremen und Niedersachsen führen den Tag der Architektur gemeinsam durch.121 Bauten können hier besichtigt werden.
  • In Hamburg sind in insgesamt 33 Einzelbauwerken und Touren Blicke hinter die Fassaden möglich.
  • 141 Objekte öffnen in Hessen ihre Türen für Architekturbegeisterte.
  • In Mecklenburg-Vorpommern sind 74 Projekte zu besichtigen.
  • Genau 376 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks werden in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens für Besucher geöffnet sein.
  • Die Objekte und Besichtigungszeiten zum Tag der Architektur in Rheinland-Pfalz sind ebenso unter www.tag-der-architektur.de zu finden.
  • Im Saarland stehen 20 Objekte zur Besichtigung offen.
  • Die Architektenkammer Sachsen bietet 70 Objekte, fünf offene Architektur- und Planungsbüros sowie 16 weitere Veranstaltungen.
  • In Sachsen-Anhalt ist der Tag der Architektur Bestandteil der Landesinitiative „Architektur und Baukultur“. Dort können 32 Projekte besichtigt werden.
  • In Schleswig-Holstein fand der Tag der Architektur bereits am 13. und 14. Juni statt. Zur Vermeidung von Terminkollisionen mit der „Kieler Woche“ wird die Veranstaltung im nördlichsten Bundesland immer vorverlegt. Das Programm kann jedoch unter www.aik-sh.de/baukultur/tag-der-architektur-und-ingenieurbaukunst/tag-der-architektur-2015/ noch eingesehen werden.
  • In Thüringen sind in diesem Jahr 73 Objekte zu besichtigen, die die gesamte Bandbreite aus Baukunst, Städtebau und Landschaftsgestaltung widerspiegeln.

Freier Eintritt zu Objekten, Vorträgen und Ausstellungen

Der Tag der Architektur findet am 27. und 28. Juni 2015 statt. Der Eintritt zum Tag der Architektur ist in der Regel frei; eine Anmeldung ist nur in Ausnahmefällen erforderlich. Das Programm zum Tag der Architektur und weitere Informationen gibt es auf der Seite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.tag-der-architektur.de  sowie auf der mobilen Seite Öffnet externen Link in neuem Fenstermobil.tag-der-architektur.de. Die App steht im App- und im Playstore zum Download bereit.

Anzeige

Quartier Heidestrasse – das Projekt für eine lebenswerte Zukunft

QH_01_180x180.jpg

Gemeinschaftlich,
flexibel, smart
und vernetzt

Das Quar­tier Heide­strasse in Ber­lin ist Vor­rei­ter auf dem Weg zum smar­ten Stadt­quar­tier der Zu­kunft. Durch tech­no­lo­gische In­no­va­tionen trägt es den sich wan­deln­den For­men von Le­ben, Ar­beiten und Mo­bi­li­tät Rech­nung und ist da­bei noch nach­hal­tig.

 
QH_02_180x180.jpg

85.000 m² Grundstück und
sieben Gebäude

Für Drees & Sommer-Pro­jekt­lei­te­rin Sissi Al-Sheikh bie­tet das Pro­jekt auf­grund der Größe, Viel­falt und Kom­plex­i­tät jeden Tag neue Mög­lich­kei­ten. Sie liebt es, Lö­sun­gen zu fin­den und den Fort­schritt live zu er­le­ben. Hö­ren Sie rein und er­fah­ren Sie mehr über ihren Ar­beits­all­tag.

 
QH_03_180x180.jpg

Vorangehen
statt
Mitlaufen

Ziel des größ­ten Ber­li­ner Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­tes: durch un­ter­schied­lich­ste Nut­zun­gen Mehr­wer­te schaf­fen und Themen wie En­er­gie, Ge­sell­schaft, Mo­bi­li­tät und Di­gi­ta­li­sierung in­te­grie­ren. Lust auf an­spruchs­vol­le Pro­jekte? Dann wer­den Sie Teil von Drees & Sommer.

 

Ähnliche Beiträge