DGNB erweitert Fortbildungsangebot

Neue Wege zum Experten für Nachhaltiges Bauen

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Neue Wege zum Experten für Nachhaltiges Bauen

Für viele Bauherren gehört eine Nachhaltigkeitszertifizierung heute zum Standard – egal ob es um Bürobauten, Handelsimmobilien oder Industriestandorte geht. Mit der steigenden Nachfrage nach Zertifizierungen einher geht auch ein steigender Bedarf an Fachkräften für die komplexe Thematik. Für die Bereiche Bauausführung und Bauprodukte sowie Planung und Architektur hat die DGNB deshalb branchenspezifische Fortbildungen zum DGNB Consultant konzipiert. Nachhaltiges Bauen spielt auch auf der BAU 2015, die seit Montag in München stattfindet, wieder eine wichtige Rolle. Um nachhaltige Gebäude zu errichten, müssen alle am Bau Beteiligten über fundiertes Fachwissen verfügen damit Planung, Bau und Betrieb entsprechend gestaltet werden können. Auf der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme informiert die DGNB deshalb umfassend über diverse Fortbildungsmöglichkeiten rund um das Thema des Nachhaltigen Bauens.

Vom Grundlagenwissen zum DGNB Registered Professional

Das Weiterbildungsangebot der DGNB ermöglicht es allen am Bau Beteiligten, sich im Wachstumsbereich Nachhaltiges Planen und Bauen mit fundiertem Wissen zu positionieren. Das modulare Ausbildungssystem bietet dabei nicht nur verschiedene Ausbildungsziele, sondern berücksichtigt auch unterschiedliche Vorkenntnisse. Ein breites Seminarangebot vermittelt Grundlagenwissen und kann sowohl von Studenten im Rahmen von Hochschulkooperationen als auch von Berufserfahrenen im Rahmen von Ausbildungskooperationen mit Architektenkammern mehrerer Bundesländer erworben werden. Als erster Nachweis des erworbenen Wissens im Bereich Nachhaltiges Bauen kann im Anschluss mit einer Prüfung der DGNB Registered Professional erworben werden. Mit ihrem allgemeinen Grundlagenwissen stellen Registered Professionals einen kompetenten Ansprechpartner für nachhaltiges Bauen dar. Vertieftes Wissen wie beispielsweise zur DGNB Zertifizierung kann mit den weiteren Angeboten der DGNB aufgebaut werden.

Branchenspezifische Weiterbildung zum DGNB Consultant

Einen Schritt weiter geht die Fortbildung zum DGNB Consultant. Um den branchenspezifischen Anforderungen gerecht zu werden, bietet die DGNB diese Ausbildung ab sofort für unterschiedliche Schwerpunkte an – aktuell im Bereich Planung und Architektur sowie mit dem Fokus auf Bauausführung und Bauprodukte. Planer und Architekten können sich so praxisorientiert für die qualifizierte Steuerung von Entwurfs- und Planungsprozessen nachhaltiger Bauprojekte positionieren. Bauleiter, Techniker und Bauproduktehersteller hingegen vertiefen im Rahmen ihrer Ausbildung ihr Wissen in den Bereichen Baumaterialien, Umwelt-Produktdeklaration (EPDs) und Ökobilanzierung und können dies mit dem Abschluss DGNB Consultant dokumentieren.

Die Fortbildung zum DGNB Consultant besteht aus einem zweitägigen Intensiv-Seminar, in dem zunächst Kenntnisse über die DGNB Kriterien und jeweils branchenspezifische Nachhaltigkeitsaspekte vermittelt werden. Aufbauend darauf vertieft das Modul „Systemwissen“ die Kenntnisse über das DGNB System und den Zertifizierungsprozess. Es werden praxisrelevante Themen wie die konkrete Nachweisführung und der erforderliche Dokumentationsaufwand für eine DGNB Zertifizierung behandelt. Das aus Selbststudium und einem eintägigen Workshop bestehende Modul schließt mit der Prüfung zum DGNB Consultant ab.

DGNB Expertise greift ineinander

Aufbauend auf die Inhalte der Registered Professional und Consultant Lehrgänge kann die Qualifikation zum DGNB Auditor erworben werden. Der DGNB Auditor ist das Ausbildungsziel, welches zur aktiven Begleitung des DGNB Zertifizierungsprozesses bei Bauprojekten qualifiziert. Mit dem DGNB Consultant steht in den jeweiligen Gewerken, die für die Zertifizierung relevant sind, ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, dem die DGNB Anforderungen bestens bekannt sind.

Weitere Informationen und die genauen Termine sowie die Anmeldemöglichkeiten zum DGNB Registered Professional, dem DGNB Consultant und dem DGNB Auditor unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dgnb-akademie.de

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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