Ergebnisse der 2. Umfrage zur aktuellen Situation von Ingenieurbüros

Umfrage von Bundesingenieurkammer (BIngK) und Bundesarchitektenkammer (BAK) im Zeitraum 22. bis 28. Juni 2020

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Ingenieurwesen
Die Coronakrise trifft Ingenieurbüros bislang weniger hart als befürchtet. Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite deutschlandweite Umfrage von Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer.

Im Juni 2020 gaben dabei 58 Prozent der befragten Ingenieurbüros an, negative Folgen der Corona-Pandemie zu spüren. Bei der ersten Erhebung im April 2020 waren es noch 75 Prozent. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der befragten Kammermitglieder erwartet einen Rückgang der Aufträge in den kommenden zwölf Monaten. Diese Angaben bezogen sich vor allem auf gewerbliche und öffentliche Auftraggeber.

Ergebnisse der 2. Online-Umfrage im Juni 2020

In die Datenanalyse flossen Angaben von 5.551 Befragten ein. Eingeladen waren alle selbstständig tätigen Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammern der Länder.
Die Ergebnisse können als Lang- und Kurzversion auf bingk.de angesehen werden.

Die 2. Befragung wurde vom 22.06.2020 bis zum 28.06.2020 als Online-Befragung durchgeführt.

Zur Abfederung der Folgen stehen die Bundesingenieurkammer sowie die Länderingenieurkammern in engem Austausch mit der Politik sowie mit anderen Verbänden. Es wurden bereits wesentliche Punkte im jüngst beschlossenen Konjunkturpaket aufgegriffen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die Politik weiterhin mit ausreichend validem Datenmaterial unterstützen zu können und so auf ausreichende und wirkungsvolle Unterstützungsprogramme hinzuwirken. Aus diesem Grund haben sich BIngK und BAK entschieden, die Umfrage in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

Ergebnisse der 1. Umfrage zur Situation von Ingenieurbüros


(Stand: Mai 2020)

Die detaillierten Ergebnisse der Befragung stehen Ihnen hier zur Verfügung als:


Weitere Informationen finden Sie unter www.bingk.de

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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