Erstmals verliehen: Förderpreis des Deutschen Holzbaus

Drei Preisträger und vier Anerkennungen

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Drei Preisträger und vier Anerkennungen

Aus dem erstmals ausgelobten Förderpreis des Deutschen Holzbaus 2015 gehen drei Preisträger und vier Anerkennungen hervor. Die Preisverleihung war Teil der Verleihung des anerkannten Deutschen Holzbaupreises am 12. Mai 2015 im Rahmen der LIGNA, der Weltleitmesse für die Forst- und Holzwirtschaft in Hannover.

„Alle Wettbewerbsteilnehmer haben die hohe gestalterische und konstruktive Qualität des Baustoffs Holz sichtbar gemacht“, so Juryvorsitzender Univ. Prof. Wolfgang Winter von der Technischen Universität Wien in der Wettbewerbsdokumentation. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und der Qualität der Projekte sowie den Herangehensweisen. Winter dankte den Auslobern: „Der Förderpreis kann dazu beitragen, die Holzbaulehre zu stärken und das Bewusstsein der nächsten Planergeneration für die Anwendungsmöglichkeiten von Holz bei vielfältigen Bauaufgaben zu schärfen“.

„Wir bei Holzbau Deutschland waren neugierig, wie junge Planer mit dem Aspekt, Holzbau ist Klimaschutz, umgehen und wie sie sich mit den statischen und ökologischen Eigenschaften von Holz auseinandersetzen“, so Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Der stellvertretende Vorsitzende Karl Hoffmeister, der der Jury angehörte, ergänzt: „Wir wollen Studierende der Architektur für den Holzbau motivieren. Denn wer den Holzbau schon in der Ausbildung schätzen gelernt hat, wird auch später mit Holz planen und bauen.“

„Mit dem Wissen um die Qualität und die Vorzüge des Baustoffes erfährt Holz bereits in der Planungsphase zukünftiger Projekte eine höhere Relevanz und sorgt so langfristig für mehr Markt im Holzbau“, so Matthias Krauss, Sprecher der Industrie im Beirat der Leistungspartner von Holzbau Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Mafell AG.

Die drei Preisträger des Förderpreises des Deutschen Holzbaus sind:

ZEIT-RAUM – Ein Besinnungsort im Thüringer Wald von Fabian Scharf, Hochschule Bauhaus Universität Weimar, mit der Betreuung durch Prof. Mag. Arch. Michael Loudon. Aus der Auseinandersetzung mit dem Thema „Rückzug“ entstand der „Besinnungsort im Thüringer Wald“. Der ringförmige Baukörper fördert dabei konsequent die Konzentration auf die „innere Mitte“.

Greifvogelstation Zülpich für die Landesgartenschau 2014 von Nina Wester, Patrick Müller, Nadja Thielen und Viviane Bonfanti, Fachhochschule Köln, mit der Betreuung durch Prof. Peter Schreder, Prof. Susanne Kothe und Prof. Chris Schroeer-Heiermann. Für die Landesgartenschau in Zülpich wurde ein Gebäude für die Unterbringung von Greifvögeln ausgearbeitet. Die Ausschöpfung des Potenzials einer Brettstapelbauweise und die überdurchschnittliche Qualität der Visualisierung beeindruckten hier besonders.

Augen der Spree – Nachhaltiges Holzhotel von Du Bin und Jian Tan, Technische Universität Berlin, Architektur, unter der Betreuung durch Prof. Claus Steffan. Der Entwurf „Nachhaltiges Holzhotel“ am Spreeufer entwickelt aus dem Gestaltungsprinzip „Sichel und Gegensichel“ eine prägnante Formensprache und setzt damit einen neuen städtebaulichen Bezug.

Der Förderpreis richtete sich an einzelne Studierende oder Studentengruppen deutscher Hochschulen, beziehungsweise an die zugehörigen Lehrstühle der Fachrichtungen Architektur und Bauwesen. Relevant waren im Sommersemester 2014 oder im Wintersemester 2014/2015 entstandene Studienarbeiten, aus denen Entwürfe für Neu- oder Umbauten jeglicher Nutzungsart hervorgingen. Diese sollten überwiegend aus Holz oder Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Nach der Vorauswahl durch die 19 teilnehmenden Hochschulen, die bis zu drei Arbeiten einreichen konnten, fand die Jurysitzung am 11. Februar 2015 in Hannover statt.

Ausgelobt wurde der Förderpreis von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und den Holzbau Deutschland Leistungspartnern. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro teilen sich je zur Hälfte die drei Preisträger und die betreuenden Lehrstühle. Damit wollen die Auslober gezielt den Holzbau fördern und die Aufmerksamkeit beider beteiligter Gruppen gewinnen, also den des Nachwuchses und der Hochschulen selbst, die für den Holzbau wichtige Multiplikatoren darstellen.

Eine ausführlichere Dokumentation zum Förderpreis des Deutschen Holzbaupreises ist unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.foerderpreis-holzbau.de zu finden.

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