Kostenfreie Toolbox zum Brandschutz durch Feuerverzinken

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Durch Feuerverzinken wird die Feuerwiderstandsdauer von Stahl verbessert. Dies zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt der TU München. Hierdurch ist vielfach R30 mit ungeschütztem feuerverzinktem Stahl möglich. Zum einfachen Praxistransfer der neuen Erkenntnisse wurden Bemessungshilfen erarbeitet, die kostenlos verfügbar sind.

Feuerverzinkte Stahlbauteile erwärmen sich langsamer als unverzinkte, da sie einen kleineren Emissionsgrad besitzen. Die Erwärmung eines ungeschützten Stahlprofils im Brandfall kann mithilfe der Regelwerke EN 1993-1-2 und EN 1994-1-2 berechnet werden. Die Regelwerke gehen für unverzinkte Stähle von einem konstanten Wert der Emissivität von 0,7 aus. Im Gegensatz dazu zeichnen sich stückverzinkte Stähle der Kategorien A und B nach DIN EN ISO 14713-2 bis zu einer Bauteiltemperatur von 500 °C durch eine Emissivität von nur 0,35 aus. Damit ergibt sich eine langsamere Erwärmung, die oft einen Feuerwiderstand von R30 wirtschaftlich erreichbar macht.
Nun ist eine Toolbox verfügbar, die die baupraktische Anwendung des Brandschutzes durch Feuerverzinken für statische Berechnungen erleichtert. Hierzu gehören Bemessungstools in Form von Nomogrammen, Tabellen und Software zur Bestimmung der Bauteilwiderstände, zur Nachweisführung einer auf Druck beanspruchten Stütze sowie zur Nachweisführung eines Trägers auf Biegung und axialen Druck im Brandfall. Die Tools erlauben den R15- und R30-Nachweis gängiger Querschnitte (Hohlprofile, Träger mit H- und I-Profill) für verzinkte und nicht verzinkte Bauteile.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.feuerverzinken.com/brandschutz

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