Lost Places – Lost Spaces

Fotografien von Benjamin Seyfang Die Raumgalerie, Stuttgart

News

Menschen kommen, Menschen gehen. Gebäude bleiben meist, oftmals verlassen. Man hat das Interesse an ihnen verloren. Die Zeit indessen scheint in ihnen eingefroren. Gegenstände derer, die einst da waren, bleiben und zeugen von einer vergessenen Epoche. Die Lost Places, die verlorenen Räume sind Abbild einer vergangenen Geschichte. Diese Szenerien fängt der Fotograf Benjamin Seyfang ein und inspiriert mit seinen poetischen Bildern die Fantasie.
Vernissage: 19. Mai 2017. Ausstellung: 20. Mai bis 01. Juli 2017

Verlassene Orte finden sich überall auf der Welt. Es sind meist Bauwerke, für die sich niemand mehr interessiert. Ihre beste Zeit haben sie meist längst hinter sich: Wohnhäuser, Industrieanlagen, Krankenhäuser, Hotels, Bunker, Villen – sie alle blicken auf eine belebte Vergangenheit zurück, wurden bewohnt und genutzt, sind dadurch wichtiger Teil einer Geschichte geworden. Um diese „Lost Places“ hat sich mittlerweile eine weltweite Fotografen-Gemeinschaft geschmiedet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen Orten ein Gesicht zu geben und sie zumindest durch die Fotografie wieder mit Leben zu füllen. Dabei entsteht nicht selten eine grotesk anmutende Szenerie aus lebendiger Vergangenheit, vergänglicher Gegenwart und ungewisser Zukunft. Die poetischen Bilder laden zur Entdeckungsreise und regen zum Erschaffen neuer Geschichten an. So wird der Betrachter zu einer Art Medium, der die verlassenen Orte wieder zum Leben erweckt.


Foto: Benjamin Seyfang

Der Fotograf Benjamin Seyfang aus Nürtingen bei Stuttgart macht sich seit Jahren auf die Suche nach diesen Orten und nimmt mit seinen Bildern Orte und Räume genauso fest, wie er sie vorfindet. Manche dieser Szenerien existieren heute schon nicht mehr, andere könnten genauso noch besucht werden. Doch auch das gehört zum Berufsethos der Lost-Places-Fotografen: Sie verraten nicht, wo genau sich die Orte befinden, damit kein Lost-Places-Tourismus entsteht und die Räume für die Nächsten erhalten bleiben. Dann wahrscheinlich verändert durch die Kraft der Natur, die sie sich unaufhaltsam zurückerobert.

Lost Places – Lost Spaces
Fotografien von Benjamin Seyfang
Vernissage: Freitag, 19. Mai 2017, ab 19 Uhr
Das Raumgeflüster: Thomas Geuder (Der Raumjournalist) und Benjamin Seyfang (Fotograf)
Im Anschluss: Get-Together bei Getränken und Fingerfood
Anmeldung: erbeten unter DerRaumjournalist(at)raumjournalismus.net oder per Kontaktformular oder per Facebook.
Dauer der Ausstellung: 20. Mai bis 01. Juli 2017

Die hochwertigen Drucke können während der gesamten Ausstellungsdauer direkt in der Raumgalerie erworben werden.

Ort: Die Raumgalerie, Ludwigstraße 73, 70176 Stuttgart
Öffnungszeiten: gewöhnlich Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 13-18 Uhr.
Mehr Informationen zu den Öffnungszeiten HIER.

Anzeige

Brandschutzatlas:
Das Standardwerk im vorbeugenden Brandschutz!

Das Nachschlagewerk enthält alle Infos zu Regelungen und Vorschriften, damit Sie den Überblick über die aktuellen Bauordnungen, Verordnungen und Richtlinien behalten. Anerkannte Fachexperten erläutern verständlich umfassende Planungsgrundlagen und praxiserprobte Techniken anhand vieler Planungsdetails, Zeichnungen, Abbildungen und Tabellen.
Für jede Planungsphase haben Sie alle technischen und rechtlichen Bestimmungen überall zur Hand.
Erhältlich als Ordnerwerk und digital: Download oder DVD sowie ergänzender App.

Hier informieren!

Anzeige

Jetzt HDI Ingletter lesen!

HDI_IngLetter_Okt22_Cover.jpg
Ken_Schluchtmann__diephotodesignerde.jpg

Akquise oder Auftrag – alles umsonst?
Bauherren suchen nach Ideen, Konzepten und Entwürfen, Architekten nach lukrativen Aufträgen. Nicht selten entsteht aus einer kleinen „Gefälligkeit“ immenser Aufwand, wird sprichwörtlich die Mücke zum Elefanten. Spätestens wenn der Traum vom kurativen Auftrag platzt, stellt sich die Frage: (unentgeltliche) Akquise oder Honoraranspruch?

 
Ken_Schluchtmann__diephotodesignerde2.jpg

Update Building Information Modeling (BIM)
Mit BIM lassen sich Bauvorhaben effizienter planen, bauen und betreiben. Die digitale Methode wird in vielen Ländern wie Dänemark, Finnland, USA oder Singapur – meist sogar schon verpflichtend – genutzt. In Deutschland hat das Thema vor allen in den letzten Jahren „Fahrt aufgenommen“. Informieren Sie sich zum neuesten Stand.

 
Ken_Schluchtmann__diephotodesignerde_3.jpg

Cyberrisiken für Ingenieure
Allgegenwärtig ist dieser Zeit das Thema Cyber. Ob in Verbindung mit aktuellen Geschehnissen in und um die Ukraine-Krise oder als generelles Risiko auch für Ingenieure. Aber was sind die häufigsten Einfallstore der Hacker? Wie kann man sich schützen und absichern?