Meinungsbild zu einem künftigen Bauministerium

Aus der Branche
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Finanzen, Management, Recht

Damit Baukultur als interdisziplinärer Handlungsebene aber einen höheren Wirkungsgrad entfalten kann, soll es in der neuen Regierung ein eigenständiges Bauministerium geben. Zu dieser einstimmigen Einschätzung kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Ettersburger Gesprächs in einer spontanen Meinungsabfrage am 17. September 2021.

Die abgegebene Positionierung lässt sich eindeutig am obigen Foto ablesen: Alle der 43 abgegebenen Stimmen von Entscheidern aus Planung, Politik, Bau-, Immobilien- und Wohnungswirtschaft sprechen sich für ein eigenständiges Bauministerium aus, während die jetzige Lösung keine Stimme erhalten hat. Einige Teilnehmende haben jedoch kein Votum abgegeben.

Mit nachhaltigem Bauen können wir Gesellschaft aktiv gestalten.

Politik unterschätzt noch immer die große klima- und strukturpolitische Bedeutung aber auch die gesellschaftliche und emotionale Wirkung, die von hochwertigem Planen und Bauen für unsere Gesellschaft ausgehen. Aktuell ist das B von Bauen kein Bestandteil der Abkürzung des zuständigen Ministeriums des Innern, für Bau und Heimat, kurz BMI. Gleichzeitig haben viele politische „Baustellen“, von den Hochwasserkatastrophen über Bahn- und Straßen-Infrastruktur, klimaschädigende Emissionen, bis hin zu Wohnen und Arbeiten, ihre Handlungsebenen im Planen und Bauen und ihre Lösung in einer besseren Baukultur.

Dies sehen viele Baukulturschaffende nicht nur im Eigeninteresse so, sondern weil sie sich durch Berufsordnungen, Ingenieurgesetze und selbstgestellte Bauherren-Verantwortung der Gesellschaft verpflichtet fühlen und sich hierzu vernetzen, auch im Förderverein der Bundesstiftung Baukultur. Wenn aus Vernetzung Verbundenheit wird und künftig eine engagierte Bauministerin oder ein Bauminister als Stimme im Kabinett Verantwortung übernimmt, kann viel erreicht werden.

Bei der Nachfrage, wie ein neues Bauministerium mit Stadtentwicklung, Raumordnung und Wohnen im Profil ansonsten zugeschnitten sein sollte, sprachen sich übrigens die Mehrheit der Teilnehmenden für eine Zusammenlegung mit Infrastruktur und Mobilität und für eine starke Kompetenz bei Nachhaltigkeits- und Klimafragen aus.

Über die Bundesstiftung Baukultur

Die Bundesstiftung Baukultur ist eine unabhängige Einrichtung, die für hochwertiges Planen und Bauen  eintritt. Sie verfolgt damit das Ziel, die gebaute Umwelt als wesentlichen Faktor für Lebensqualität zu  einem gemeinschaftlichen Anliegen zu machen. Durch Veranstaltungen, Publikationen und  Kooperationen fördert die Stiftung den öffentlichen Diskurs über Baukultur und vernetzt Akteure  miteinander. Alle zwei Jahre legt die Bundesstiftung Baukultur dem Bundeskabinett und dem  Bundesparlament einen Bericht zur Lage der Baukultur in Deutschland vor.

WSP nutzt innovative 3D-Modellierung, um den Entwurf des symbolträchtigsten Wolkenkratzers von London zu optimieren

Die RAM-Software von Bentley Systems bietet innovative Lösungen zur Tragwerksplanung für die einzigartige Geometrie des Turms One Blackfriars

One Blackfriars ist ein Mehrzweckgebäude in London, das 274 Appartements und ein mehrstöckiges Penthouse umfasst. WSP nutzte RAM Concept, um die Bodenplatten für dieses geometrisch komplexe Gebäude zu entwerfen. Mithilfe von MicroStation nutze das Designteam 3D-Modelle gemeinsam und erstellte Entwurfszeichnungen automatisch, was die Zusammenarbeit erleichterte.

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