Natursteinfassade in der Schweiz

Rathscheck Schiefer

Fernsehtechnik
ANNOVA Systems GmbH
Baustoffe
aus der Branche
Objekte
Wie selbstverständlich steht der Schiefermonolith im Schweizer Ort Schwyz. Das neu errichtete Einfamilienhaus ist geradlinig gestaltet und mit seiner schwierigen topografischen Lage kompliziert zugleich.

Symmetrische und Dynamische Deckung an EFH in der Schweiz

Von Norden nach Südosten verläuft eine steil ansteigende Bergstraße. Im Westen und Süden grenzen zwei Bäche das Objekt ein. Nach Abzug der in der Schweiz geforderten Gewässerraumabstände von zirka fünf Metern entstand auf dem dreieckigen Grundstück eine dem Grundstück folgende Gebäudegeometrie. So fügen sich die zwei schlichten Schiefermonolithen harmonisch in die Umgebung.

Hangsicherung für Grundstück

Wegen der schwierigen Topografie entstand das Gebäude auf dem knapp 1000 m² großen Grundstück komplett aus Beton. Zudem war auch eine aufwendige Hangsicherung über Erdpfähle zwingend erforderlich. „So kompliziert das Grundstück sich darstellt, es ist ein Rohdiamant mit einer top Aussicht“, betont Architekt Ivan Marty.

Schiefer der neuesten Art

Der schlichte Schiefer-Monolith besteht aus zwei ineinandergreifenden Kuben. Sie wirken zurückhaltend und ästhetisch zugleich. Der untere Kubus mit Haupteingang und Garage ist mit großformatigen Schieferplatten bekleidet. Die 120 x 50 cm großen und zwei Zentimeter dicken Platten der Symmetrischen Deckung mit Hinterschnittankern lieferte der Schieferproduzent Rathscheck Schiefer.

Die Schiefer prägen mit ihren großflächigen bruchrauen Oberflächen die Talansicht des Bauwerks. Die Flächen wirken, von relativ wenigen Fugen unterbrochen, wie aus einem Fels geschlagen.

Dynamische Leichtigkeit

Der obere Kubus sollte ursprünglich eine leichte Bekleidung aus Holz erhalten. Doch dann viel die Entscheidung des Bauherrn, auch oben den pflegeleichten und haltbaren Schiefer als Fassadenmaterial einzusetzen. Die Dynamische Deckung im Läuferverband ist an diesem Gebäudeteil in fünf Gebindehöhen eingedeckt. Sie wirkt lebhaft und erinnert an ein Bruchsteinmauerwerk. Die Deckung schafft besonders robuste Flächen. Die Rückwand des oberen Kubus folgt der Krümmung der Bergstraße und spiegelt mit edlem seidigem Glanz die Umgebung des Bauwerkes wider. 

Warm eingepackt

Unter den Schieferfassaden befinden sich jeweils 20 cm dicke Steinwolle-Dämmungen. Die kupferfarbenen Fensterlaibungen aus Aluminiumblech sind passend zu den Fenstern in einem speziellen Farbton einbrennlackiert.
Die bruchrauen Schieferoberflächen schaffen ein effektvolles, je nach Sonnenstand und Wetterlage veränderndes Spiel von Licht und Schatten. Die Spannweite reicht von nassen dunklen, bis zu hellen, spiegelnden Schieferoberflächen. So sind die modernen Deckarten aus Schiefer prädestinierte Fassadenbekleidungen für besonders reizvolle Bauten.

Bautafel

Einfamilienhaus in Schwyz, Schweiz

Bauherr: privat

Architekt: marty architektur ag, Schwyz/CH, www.marty-architektur.ch 

Fassade, Dachdecker: Martin Schönenberger Bedachungen, Schwarzenbach,  www.schoenenbergerag.ch 

Schiefer: Symmetrische Deckung, Dynamische Deckung, Rathscheck Schiefer, Mayen, www.rathscheck.de

Anzeige

Bereit für GEG & BEG 2023?
Sichern Sie sich bis zu 50% Wechselbonus auf Energieberater-Software

Das Jahr 2023 bringt Novellierungen und Erweiterungen mit sich, die für Energieberater und Planer entscheidend sind: durch das Inkrafttreten des neuen GEG wurde u.a. im Neubau-Bereich der Anforderungswert von 75% auf 55% des Referenzgebäudes für Wohn- wie auch Nichtwohngebäude reduziert.
Auch darf für Berechnungen im Rahmen der BEG nur noch die DIN V 18599 für Wohngebäude verwendet werden. Mit normkonformer Software von
Hottgenroth sind Sie für die Anforderungen des GEG 2023 gut aufgestellt. 

Hier informieren!