Nistkästen für gedämmte Fassaden

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Der Spatz in der Wand

An neuen oder sanierten Gebäuden finden Vögel und Fledermäuse kaum Raum, ihre Jungen aufzuziehen. Spezielle Nistkästen lassen sich in ein WDVS einbinden oder aufsetzen und bieten den Tieren artgerechten Lebensraum.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz müssen Ersatzquartiere für Tiere geschaffen werden, wenn Nistplätze durch Neubau oder Sanierung verloren gehen.

Einfach und unauffällig geht das mit StoElement Fauna-Nistkästen. Es gibt sie zum Einbau in die Fassadendämmung und für die Montage auf dem Putzsystem.

Für die Einbau-Nistkästen werden beim Dämmen entsprechende Stellen ausgespart und mit einer zwei Zentimeter dicken Dämmschicht versehen. Darauf werden die Kästen verklebt. Das ist je nach Modell ab 140 Millimetern Dämmstärke möglich.
Die Kästen aus Holzbeton mit einer Frontseite aus mineralischem StoDeco Plan werden zusammen mit einem Formstück aus Glasfasergewebe geliefert.

Rund um die Einflugöffnung dient eine erhöhte Rosette als Abzugskante für den Unterputz. Nistkästen, die auf der Fassade befestigt werden, lassen sich nachträglich montieren und erfordern keine lokale Reduktion der Dämmstärke.

Doch ganz gleich, ob in oder auf der Fassade, Nistkästen sollten immer regengeschützt (z.B. unter dem Dachvorsprung) und in Nord- oder Ost-Ausrichtung angebracht werden, um eine zu stärke Erwärmung durch die Sonne zu vermeiden.

Weitere Informationen

Mehr über Nistkästen für Wärmedämm-Verbundsysteme unter
stoprod.e-spirit.cloud/cepcom/at

Hintergrund

Während des sogenannten "Spatzenkriegs" ließ Friedrich der Große 1744 unzählige Sperlinge wegen vermeintlicher Ernteausfälle töten. Da in der Folge jedoch die Menge der Insekten sprunghaft anstieg, wurde der Feldzug gegen die Vögel rasch beendet. Dass die Zahl der Vögel auch heute wieder dramatisch abnimmt, nehmen wir nur deswegen kaum wahr, weil gleichzeitig viele Insekten verschwinden. Doch mit dem Bundesnaturschutzgesetz wurden Maßnahmen ergriffen, dem schleichenden Schwund an Vögeln und Fledermäusen etwas entgegen zu setzen. Fallen Nistplätze Bau- oder Sanierungsmaßnahmen zum Opfer, müssen Ersatzquartiere geschaffen werden.

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