Pumpwerks Oberhausen ermöglicht saubere Emscher bis Ende 2021

Porr

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Ende des 20. Jahrhunderts galt die Emscher noch als schmutzigster Fluss Europas. Jahrzehntelang stand der Gewässerschutz im Hintergrund. Das von der Emschergenossenschaft geleitete umfassende Generationenprojekt Emscher-Umbau ändert das: Als größtes europäisches Abwasserprojekt wird die Emscher von einem offenen Abwasserkanal zu einem natürlichen Gewässer umgestaltet.

Die Arbeiten begannen im März 2017 und umfassten die Realisierung der Bautechnik des Pumpwerks Oberhausen, des benachbarten Pumpwerks Oberhausen-Handbach sowie der Außenanlagen innerhalb des Rondells inkl. Zufahrt. Im August 2021 wurde das Pumpwerk Oberhausen wurde in Betrieb genommen.

Pumpwerk in 46 m Tiefe

Das neue Pumpwerk Oberhausen wird das Abwasser aus dem tiefliegenden Kanal über einen oberirdischen Freigefällekanal zur Kläranlage Emscher-Mündung in Dinslaken führen. Das Pumpwerk Oberhausen-Handbach pumpt anfallendes Abwasser aus dem Abwasserkanal Handbach in den hochliegenden Doppelrohrkanal, der zur Kläranlage Emscher-Mündung führt. Die erforderlichen Baugruben für beide Pumpwerke wurden in einem separaten Bauabschnitt durch Dritte in Schlitz- und Bohrpfahlbauweise erstellt. Das Pumpwerk Oberhausen besteht aus einem zylinderförmigen Tiefbauteil mit einem Durchmesser von 46 m und einer Gründungstiefe von 44 m unter Geländeoberkante. Das Pumpwerk Oberhausen-Handbach verfügt über einen Durchmesser von 7 m und eine Tiefe von 12 m.

Damit ein derartiges Großprojekt sicher und wirtschaftlich gelingt, war der Einsatz digitaler Werkzeuge nötig: BIM wurde zur Dokumentation, Bewehrungsabnahmen, Betonüberwachung sowie zur Dokumentation der Frischbetonprüfungen genutzt.

Zum ersten Mal seit mehr als 170 Jahren von Schmutzfracht befreit

Die Inbetriebnahme des Pumpwerks in Oberhausen stellt somit auch die wichtigste Voraussetzung für die Abwasserfreiheit in den Städten Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne, Herten, Bochum, Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop, Essen, Oberhausen, Duisburg und Dinslaken dar. Für die Emscher bedeutet das: Ende 2021 wird der Fluss zum ersten Mal seit mehr als 170 Jahren von seiner Schmutzfracht befreit sein. Denn sobald das Pumpwerk aktiv ist, können schrittweise alle noch verbleibenden Abwassereinleitungen in die Emscher mit dem unterirdischen Abwasserkanal verknüpft werden. Zukünftig wird sauberes Fluss- und Regenwasser offen in der Emscher fließen, während das Abwasser durch die unter Tage liegenden Abwasserkanäle zur Kläranlage befördert wird.

Realisierung des Bauvorhabens Emscher-Umbau

Die Emschergenossenschaft beauftragte die Porr, Ingenieurbau Berlin, mit dem Teilprojekt BA 60.3 Bautechnik Pumpwerk Oberhausen des Abwasserkanals Emscher. Der Ingenieurbau erhielt Planungsunterstützung durch die Schwesterfirma pde Integrale Planung GmbH, die am Termincontrolling beteiligt war und dafür sorgte, dass alle vertraglichen Zwischentermine eingehalten wurden. Der Bauabschnitt 40 des Emscher Abwasserkanals, ein 10 km langes Kanalteilstück bestehend aus zwei parallelen Tunnelröhren, wurde durch die Porr Bau GmbH Infrastruktur Tunnelbau realisiert.

Mitten im Architekturstudium stellt Thomas Rosmüller fest: „Gestalten ist nicht so mein Ding“. Sein  Studium schließt er dennoch ab und findet schnell einen Job: als Baumanager! Ein Beruf, den er heute, mehr als 30 Jahre später, noch genau so liebt wie am Anfang. Thomas Rosmüller organisiert, überwacht, plant und koordiniert die unterschiedlichsten Projekte.  Baumanagement ist seine berufliche Heimat geworden, sein Weg. 

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