Seminar: Wohnen für alle!

Wohnen mit mehr Lebensqualität für alle, im Sinne eines Universal Design, muss vor dem Hintergrund des demografischen Wandels heute zusätzlich zur Barrierefreiheit alle Bereiche der zukunftsfähigen Konzeption und Gestaltung von Wohnbauten einbeziehen. Neben der Umsetzung der Vorgaben der DIN im Kontext mit den komplexen Anforderungen stellt der Umbau von Bestandsgebäuden eine besondere Herausforderung dar.

Im ersten Seminarteil werden die konkreten aktuellen Planungsvorgaben für barrierefreies Bauen besprochen. Neben den Bestimmungen durch die novellierte Landesbauordnung BW und die aktuelle LTB widmet sich dieser Veranstaltungsteil dem geänderten Aufbau und den Vorgaben der 2014 in BW eingeführten DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen – Wohnungen“.

An aktuellen Wohnungsbeispielen wird im zweiten Seminarteil die Umsetzung der DIN dargestellt und darüber hinaus werden die zum Wohnen und der Wohnqualität gehörenden Dimensionen wie neue Wohn- und Quartierskonzepte, Wohnung und Wohnumfeld, gemeinschaftliche Nutzungen und Nutzungsmischung, Einbeziehung der Akteure, Flexibilität und Energieeffizienz, Planungsmethoden und Prozessqualität, usw. ebenso wie wirtschaftliche Aspekte behandelt.

Referenten:
Dr.-Ing. Sigrid Loch, Architektin, Stuttgart
Dipl.-Ing. Berta Heyl, Freie Architektin, Karlsruhe

Inhalte:

  • Aktuelle Planungsvorgaben zur Barrierefrei-Planung
  • Die neue DIN 18040-2: Struktur und Vorgaben
  • Gesellschaftliche Voraussetzungen
  • Neue Wohnkonzepte für jedes Alter
  • Neubauten und Umbauen im Bestand
  • Beispiele mit unterschiedlichen Projektschwerpunkten
  • Wirtschaftliche Umsetzung der Planungsvorgaben
  • Planungsmethoden und Prozessqualität

Termin:
11. Juni 2015, 09:30 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Haus der Architekten, Danneckerstr. 54, 70182 Stuttgart

Teilnahmegebühr:
295,– €, für Kammermitglieder 215,– €

Weitere Informationen:
www.akbw.de

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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