Studie: Umweltfreundliche Alternativen im Personen- und Güterverkehr

ifeu

Mobilität & greenBUILDING
Forschung
Tiefbau und Infrastuktur
Verkehr und Wege
Green Engeneering: Umwelt, Energie, Mensch
greenMOBILITY
Verkehr
Forschung und Technik
Mit „Umweltfreundlich mobil!“ legt das ifeu in Zusammenarbeit mit INFRAS im Auftrag des Umweltbundesamtes die bisher umfassendste vergleichende Bewertung von Auto, Laster, Flugzeug, Fahrrad und Co. vor.

Die neuen Untersuchungen bestätigen, dass Pkw und Flugzeug rund 95 % der gesamten CO2-Emissionen beim Personenverkehr ausmachen. Der öffentliche Nahverkehr, der Fernverkehr mit Bus und Bahn sowie Radfahrer und Fußgänger kommen dagegen nur auf 5 % der klimarelevanten Emissionen – während sie knapp 20 % der von Personen zurückgelegten Strecken abdecken – die so genannte Verkehrsleistung.
 

Auto, Motorrad und Flugzeug: Externe Kosten bis zu 8 Cent je Kilometer

Nicht überraschend schneiden Auto, Motorrad und Flugzeug auch bei externen Umwelt- und Gesundheitskosten besonders schlecht ab. Dazu gehören beispielsweise Kosten durch schädliche Emissionen des Verkehrs oder Kosten für die Anpassung an den Klimawandel. Bei internationalen und nationalen Flügen liegen die Umweltkosten bei 5,2 bis 7,8 Cent je zurückgelegtem Kilometer und Person, bei Auto und Motorrad sind es 5,7 bis 6,2 Cent. Bahnen kommen im Personenfernverkehr auf 1,4 Cent, Fernbusse auf 0,8 bis 1 Cent.
„Die externen Kosten des motorisierten Individualverkehrs und des Fliegens sind besonders gravierend, weil mit diesen Verkehrsmitteln über 80 % der Personenkilometer zurückgelegt werden“, sagt Wolfram Knörr, Projektleiter „Ökologische Bewertung von Verkehrsarten“ am ifeu.

Güterverkehr: Die letzte Lkw-Meile ist am schlimmsten für die Umwelt

Im Güterverkehr schneiden Bahn und Binnenschiff besonders gut ab. Bei den Lkw gilt das Motto: Je größer, desto besser. Mit der Zuladung sinken Staub-, NOx- und CO2-Emissionen je Tonnenkilometer. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir uns darum stärker als bisher mit den kleinen Lkw im Verteilverkehr beschäftigen müssen“, analysiert Knörr.

Diese „leichten Nutzfahrzeuge“ waren im Bezugsjahr 2017 fast durchgängig Dieselfahrzeuge. „Gerade in den Städten bietet sich der Einsatz von Lastenrädern und Elektrolastern an“, so Knörr.

Beim Warenaustausch zwischen Kontinenten sollten Einkauf und Unternehmen konsequent auf das Schiff und wenn möglich die Bahn setzen und besonders Transporte mit dem Flugzeug vermeiden.
 

Datengrundlage für die kommenden Jahre

Die Untersuchung macht deutlich, in welchem Maße die verschiedenen Verkehrsmittel zum Klimawandel beitragen, die Luft mit Staub und Stickoxiden belasten und Flächen in Anspruch nehmen. „Mit diesen Daten können Staat und Unternehmen genauso wie Kommunen und jede oder jede Einzelne die Wahl der Verkehrsmittel auch nach Umwelt- und Klimakriterien entscheiden“, sagt Wolfram Knörr über den Nutzen der neu gewonnenen Daten.

Die Studienergebnisse beruhen auf der tatsächlichen Situation im Personen- und Luftverkehr in Deutschland 2017. Diese Studiendaten werden in den kommenden Jahren ein wichtiges und nützliches Nachschlagewerk der Verkehrsdiskussion sein. „Eine aktuellere Analyse der tatsächlichen Auswirkungen der verschiedenen Verkehrsmittel auf die Umwelt gibt es derzeit für Deutschland nicht“, so Knörr.

Weitere Informationen


Download Studie und Broschüre

Die Studie „Ökologische Bewertung von Verkehrsarten“ können Sie hier downloaden: www.umweltbundesamt.de/publikationen

Die zusammenfassende Broschüre "Umweltfreundlich mobil!" lesen Sie hier: www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltfreundlich-mobil 

Anzeige

202205_Hauptbild_DIB_Advertorial_320px_breit.jpg
202205_Detailbilder_DIB_Advertorial_180x180px_Bild_1.jpg

Nachhaltiges Bauen 
7 Trends für grüne Architektur

Nach­halt­ig­keit ist eine der Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Zeit – und das in al­len Le­bens­be­reich­en. Auch in der Bau­in­dus­trie be­las­ten hohe CO2-Em­is­sio­nen die Um­welt gra­vie­rend. Doch das Um­den­ken hat be­reits be­gon­nen.
Er­fah­ren Sie mehr über die Trends im nach­hal­ti­gen Bau­en.

 
202205_Detailbilder_DIB_Advertorial_180x180px_Bild_2.jpg

Effizientes Bauprojektmanagement

Ingenieure, Bau­leiter und Ar­chi­tek­ten stehen im­mer mehr im Zen­trum stei­gen­der Er­war­tun­gen. Eine pro­fes­sionel­le Bau­pro­jekt­mana­ge­ment-Soft­ware ist die ef­fi­zien­te Ant­wort auf die neuen Her­aus­for­der­un­gen.
Lesen Sie, welche Vor­teile eine ver­netzte Soft­ware-Lösung bietet.

 
202205_Detailbilder_DIB_Advertorial_180x180px_Bild_3.jpg

PROJEKT PRO lädt Sie zur digitalBAU 2022 ein

Ver­ein­baren Sie Ihren per­sön­lichen Mes­se­ter­min mit PROJEKT PRO und er­hal­ten Sie Ihr Frei­ticket für die­sen Tag! Wir freu­en uns, Ihnen live un­se­re Con­trol­ling- und Mana­ge­ment-Soft­ware für mod­erne Pla­nungs­bü­ros vor­zu­stel­len.
Sichern Sie sich jetzt Ihr kos­ten­frei­es Tick­et.

 

Anzeige

va-Q-tec entwickelt Produkte auf Basis von Vakuumisolationspaneelen (VIPs), die eine hohe Isolierwirkung, enorm reduzierte Dammstärke und einen modularen Aufbau für verschiedene Größen und Formen bieten.

Sie sind besonders vorteilhaft, wenn nur wenig Platz für Dämmung zur Verfügung steht.

Ob bei der Dämmung von Dächern, Böden oder Balkonen sowie weiteren Innen- und Außendämmungen: Architekten und Planer können mit VIPs rund 80 % des Platzes einsparen.

Mehr Informationen auf va-q-tec.com