Studie untersucht Potenziale dezentraler Produktion

3D-Druck

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Eine Welt ohne Internet? Nicht mehr vorzustellen. Die Vernetzung und Digitalisierung der Gesellschaft schreitet weiter voran. Welchen Einfluss dies auf Produktion und Konsum hat, untersuchte das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit Partnern in derStudie „Dezentrale Produktion, 3D-Druckund Nachhaltigkeit“. Ihr Fazit: Für die Umwelt bietet der Trend „weg von zentraler Massenproduktion“ Chancen, die allerdings nicht überbewertet werden dürfen. Dezentralisierung der Technologie allein reicht nicht aus. Es braucht auch neue Protagonisten für Nachhaltigkeit, die die neuen Technologien so einsetzen, dass sie soziale und ökologische Vorteile erschließen. Die sogenannte „Maker“-Bewegung, die auf Kreativität statt auf große Fabriken setzt, könnte hier eine wichtige Rollespielen oder auch eine Renaissance de sDo-it-Yourself.

Die Studie hat Anwendungsfelder wie die Herstellung einer Handyschale oder eines Flugzeugersatzteils untersucht, die Technologien des 3D-Drucks in der Praxis zumTeil bereits anwenden. Am Beispiel der Handyschale zeigen die Forscher, dass die Dezentralisierung der Produktion keineswegs per se zu einer Verminderung der Ressourcenverbräuche und der Umweltbelastungen beiträgt. Beim Flugzeugersatzteil können sich hingegen durchaus plausible Möglichkeiten eröffnen, in denen die Dezentralisierung der Produktion zu erwartbaren Umweltentlastungen führt, so die Studienergebnisse.

Die Studie entstand in dem Forschungsprojekt „Potenziale von neuen Technologien, dezentraler und personalisierter Produktion vor dem Hintergrund des Leitbildes kohlenstoffarmer Wirtschaft“, das vom Bundesministerium für Bildung von Forschung (BMBF) im Rahmen der Innovations-und Technikanalyse gefördert wurde (FKZ: 1611615). Für die vertiefende Fallstudie zur Logistik hatte Prof. Dr. Heike Flämigder TU Hamburg-Harburg die Federführung,die Fallstudie zur Logistik erarbeitete Michael Steinfeldt von der Universität Bremen.

Die Studie ist online zum Download verfügbar: www.ioew.de

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