Lehmplatten als Ergänzung für Ziegel- und Holzhäuser

Lehmorange

Bauplaner 11/2022
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Mit dem natürlichen Baustoff Lehm lassen sich Gebäude errichten, die dem Grundsatz der Kreislaufwirtschaft entsprechen. Historisch als loses Rohmaterial verarbeitet, kommt er heute zunehmend in Form von vorgefertigten Lehmplatten zum Einsatz, die sich leicht verarbeiten lassen.

Diese erweisen sich insbesondere hinsichtlich ihrer raumklimaregulierenden Effekte als gleichwertig mit traditionellen Lehmputzanwendungen und bringen zusätzliche Masse in Leichtbauweisen – ein Faktor, der sich positiv auf den Schallschutz auswirkt. Lehm kann dabei sowohl Ziegel- als auch Holzhäuser bauphysikalisch sinnvoll ergänzen und ökologisch abrunden. Vorgefertigte DIN-geprüfte Lehmplatten für den Trockenbau erfüllen hohe Anforderungen an dauerhafte Beständigkeit sowie an Rückbau- und Recyclingmöglichkeiten. So können reine Lehmbaustoffe auch noch nach Jahrhunderten ohne Qualitätsverlust zurückgebaut, erneut aufbereitet, weiter verbaut oder der Natur zurückgeführt werden.

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