Weiterbildung zum Ressourcenscout Baden-Württemberg

Energie und Klimaschutz fordern Taten: Länder, Kommunen, private Haushalte und Unternehmen müssen mit anpacken, um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen und mit der Energiewende voranzukommen. Der Ressourcenscout soll an dieser Stelle Kompetenzen zur Ressourcenschonung vermitteln können.

Dabei geht es längst nicht nur um Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, sondern es soll insgesamt nachhaltiger mit Ressourcen umgegangen werden. Mit Wasser-, Material-, Abfall- und Energieeinsparungen können Betriebe erhebliche Kostensenkungen erreichen. Viele Betriebe unterschätzen dieses Potenzial. Um ihre Ressourceneffizienz steigern zu können, benötigen Unternehmen fachliche und methodische Unterstützung. Kleinunternehmen, etwa aus dem Handwerk, können die ersten Schritte selten selbst in Angriff nehmen – hier ist kompetente Beratung gefragt. Mit Unterstützung der Landesregierung bildet der Ressourcenscout mit seiner maßgeschneiderten Beratung Kompetenzen zur Ressourcenschonung in kleinen und mittleren Betrieben in Baden-Württemberg.

Ressourcenscouts können Beschäftigte und Meister im Handwerk, Techniker, Gebäudeenergieberater, Architekten und Ingenieure werden. Die Qualifizierung knüpft an vorhandenes Fachwissen an, besteht aus 80 Unterrichtseinheiten, dauert berufsbegleitend zehn Tage und schließt mit einer Prüfung ab.

Schwerpunkte des Beratungsangebots sind:

  • Verminderung des Energieeinsatzes
  • Optimierung der Materialverbräuche
  • Einsparungen von Wasser/Abwasser
  • Reduzierung des Abfallaufkommens
  • bessere Nutzung von Maschinen und Anlagen

Der Lehrgang wurde in einer Kooperation des Baden-Württembergischen Handwerkstages, des Elektro-Technologie-Zentrums und der Akademie der Ingenieure entwickelt. Gefördert und begleitet wurde dieses Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg.

Der kommende Seminarblock startet am Freitag, den 09. Mai 2014 an der Akademie der Ingenieure, Ostfildern. Der nächste Lehrgang findet voraussichtlich im Oktober statt.

www.ressourcenscout-bw.de

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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