Wohnkonzept „CUBITY“ für den DGNB-Preis „Nachhaltiges Bauen“ nominiert

Studentenwohnhaus von TU Darmstadt und DFH überzeugte Jury

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Studentenwohnhaus von TU Darmstadt und DFH überzeugte Jury

Das gemeinsam von TU Darmstadt und DFH Deutsche Fertighaus Holding AG konzipierte Studentenwohnheim „CUBITY“ ist in diesem Jahr für den DGNB-Preis „Nachhaltiges Bauen“ nominiert. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) vergeben die renommierte Auszeichnung in diesem Jahr zum dritten Mal. Am 27. November findet die Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstags statt.

Auf der Suche nach Gebäuden, die nachhaltig, innovativ und architektonisch wertvoll sind, verzeichnete der Wettbewerb in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord. Aus 87 eingereichten Gebäuden hat die Expertenjury unter Leitung von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung, drei Finalisten ausgewählt – darunter auch der von TU Darmstadt und DFH im Rahmen eines studentischen Forschungsprojekts entwickelte und erstmals im Sommer 2014 beim europäischen Architekturwettbewerbs „Solar Decathlon“ präsentierte Wohnpavillon „CUBITY“.

„Die drei Finalisten haben großen Nachahmungscharakter mit Blick auf den städtischen Wohnungsbau der Zukunft“, heißt es in der Begründung der Jury. „CUBITY“ zeige die Potenziale modularer und flexibler Wohnkonzepte für die Bewältigung zunehmender Wohnraumknappheit auf. „Das Studentenwohnhaus im Plus-Energie-Standard ermöglicht unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit temporäres Wohnen im urbanen Raum“, so die Jury.

„Zusammen mit der TU Darmstadt sind wir sehr stolz auf diese Nominierung“, meint Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH. „Sie bestätigt unsere Herangehensweise, in Kooperation mit der Wissenschaft auch jenseits des klassischen Ein- und Zweifamilienhausbaus innovative Wohnkonzepte für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.“

Wohnkonzept nach dem „Haus im Haus“-Prinzip

„CUBITY“ bietet modularen und transportierbaren, nachhaltig gebauten Wohnraum für zwölf Studierende auf einer Grundfläche von lediglich 16 mal 16 Metern. Das räumliche Konzept des Wohnpavillons folgt dem „Haus-im-Haus“-Prinzip: Zwölf Wohnwürfel, die sogenannten „Cubes“, gruppieren sich in dem zweigeschossigen Gebäude um einen zentralen und relativ großzügig angelegten Gemeinschaftsbereich.

„CUBITY“ findet in der Fachwelt großen Zuspruch und wurde bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet: Beim VELUX Architekten-Wettbewerb (AW 2015) belegte „CUBITY“ den zweiten Platz und gewann zudem den Sonderpreis Innovation. Der Rat für Formgebung überreichte vor wenigen Wochen den renommierten „Iconic Award“ in der Kategorie „Architecture“.

Praxistest in Frankfurt

Zum Jahreswechsel möchten DFH und TU Darmstadt den Plus-Energie-Wohnpavillon in Kooperation mit dem Wohnungsunternehmen „Nassauische Heimstätte Wohnstadt“ dauerhaft in Frankfurt aufbauen. Dort startet dann ein einjähriger Praxistest, den die TU Darmstadt wissenschaftlich begleitet.

Dass „CUBITY“ nicht nur als Studentenwohnheim großes Potenzial hat, beweisen die zahlreichen Anfragen aus verschiedenen Branchen, die TU Darmstadt und DFH seit der Präsentation in Versailles erhielten. „Es zeigt sich, dass flexibler, nachhaltig in Fertigbauweise errichteter und bezahlbarer Wohnraum in vielen Bereichen sehr gefragt ist“, so DFH-Chef Sapper.

Über die DFH

Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG besteht in ihrer Holdingstruktur seit 2001. Mit ihren Vertriebslinien massa haus, allkauf, OKAL und Ein SteinHaus ist sie das größte Fertighausunternehmen Deutschlands. Während die Marken für die Kunden in den Bereichen Vertrieb und Kommunikation das Gesicht der Unternehmensgruppe sind, steuert die DFH die Produktion der umweltschonenden Fertigbaumodule, die Auftragsabwicklung und die sonstigen administrativen Dienstleistungen. So bündelt die Holding als Dachgesellschaft übergeordnete Prozesse, schafft Synergievorteile und bietet ihren Kunden finanzielle Planungssicherheit. Die Unternehmensgruppe realisierte 2014 in Deutschland mit den vier Vertriebslinien massa haus, allkauf, OKAL und Ein SteinHaus mehr als 2.000 Bauprojekte und erwirtschaftete einen Umsatz von rund 309 Millionen Euro. Als erstes Fertighausunternehmen überhaupt erhielt die DFH-Vertriebslinie OKAL im Juni 2013 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ein Zertifikat für nachhaltiges Bauen im Ein- und Mehrfamilienhaussektor. Seit Mai 2015 werden alle schlüsselfertigen und malervorbereiteten Häuser der DFH-Gruppe nach dem System der DGNB zertifiziert.

Mehr Informationen unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dfhag.de und Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.zukunft-fertighaus.de

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