TECHNIK - Freies Lernen in nachhaltiger Bebauung

Neubau eines Gymnasiums setzt Maßstäbe – Enge und dunkle Klassenräume, schlecht isoliert – viele Lernorte erdrücken mehr, als dass sie inspirieren. Ganz anders lernt es sich im Neubau der Ecolea Internationale Schule in Schwerin. Das staatlich anerkannte

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Deutsches Ingenieurblatt 01-02/2013
Neubau eines Gymnasiums setzt Maßstäbe – Enge und dunkle Klassenräume, schlecht isoliert – viele Lernorte erdrücken mehr, als dass sie inspirieren. Ganz anders lernt es sich im Neubau der Ecolea Internationale Schule in Schwerin. Das staatlich anerkannte dreizügige Gymnasium am Rande der Schweriner Innenstadt setzt auf zeitgemäße Bauweise nach dem Leitbild von „Gartenhäusern“ am See und einem innovativem pädagogischem Konzept. Dabei liegt das Augenmerk in der Haustechnik auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Der Neubau wurde mit dem Landesbaupreis Mecklenburg-Vorpommern 2012 ausgezeichnet.

Ein ganztägiges Lernangebot, naturwissenschaftliche Profilierung und die starke Integration in die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen der Region bilden das pädagogische Grundgerüst und wurden in die Planungen integriert. Der Neubau des Gymnasiums sollte eigenständiges und konzentriertes Arbeiten ebenso ermöglichen wie Entspannung und kreative Freizeitgestaltung oder begleitende soziale Betreuung.
Insgesamt umfasst der Baukörper 5.000 qm und gliedert sich in ein Ensemble aus maßstäblichen zweigeschossigen Häusern, die miteinander verkettet sind. Die Schule befindet sich auf einem historischen Gartengrundstück der Schelfstadt, der barocken Stadterweiterung Schwerins, welche ursprünglich bis zum See reichte und lediglich durch eine Straße von ihm getrennt ist. Die Gliederung des Hauses bezieht sich auf die ehemalige Parzellierung der Gärten und den Maßstab der Stadt. Ein Gründach fungiert als fünfte Ansicht für die höhere umliegende Bebauung und stärkt den Charakter des „Gartenhauses“...

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