TECHNIK - Gebäude als Baukasten

Ein neuer Planungsansatz für konfliktfreie integrierte Gebäude/Die Komplexität des Gebäudeentwurfes sinkt um bis zu achtzig Prozent – Können die Vorteile von Gebäudebaukästen auf individuelle Gebäudeentwürfe übertragen werden, ohne die Freiheit der Gesta

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Deutsches Ingenieurblatt 01-02/2012
Ein neuer Planungsansatz für konfliktfreie integrierte Gebäude/Die Komplexität des Gebäudeentwurfes sinkt um bis zu achtzig Prozent – Können die Vorteile von Gebäudebaukästen auf individuelle Gebäudeentwürfe übertragen werden, ohne die Freiheit der Gestaltung und die Vielfalt der Funktionen einzuschränken? Diese Frage beschäftigt Fachwelt und Wissenschaft vielfach. Hier nun wird als eine mögliche Antwort ein methodischer Ansatz beschrieben, der mit Hilfe datenbankgesteuerter Planungswerkzeuge und CAD/CAM-gestützter Fertigungsmethoden jede Planung zu einer modularen Planung machen kann. Die Ergebnisse sind hohe Wiederholraten für die Konstruktion, die bessere Beherrschbarkeit aller beteiligten Prozesse und eine Reduktion der Komplexität des Gebäudeentwurfes um bis zu achtzig Prozent. Außerdem wird die Planung konfliktfreier und besser ausgearbeitet, die Montage beschleunigt und die Vorfertigung und Logistik systematisch unterstützt. Am Ende des Prozesses wird das Gebäude mit einem schlüssigen BIM-Modell übergeben.

Gebäudebaukästen sind seit jeher mit dem Bauen verbunden, insbesondere wenn es darum geht, ein Bauwerk möglichst schnell, effizient und ökonomisch errichten, abbauen oder verändern zu können. Ihre Wurzeln finden die Gebäudebaukästen schon in den Zelten der Nomaden und zu Beginn der Industrialisierung mit der Idee, industrielle Prozesse auch auf das Bauen zu übertragen.
Vorteile und Kennzeichen dieser Bausysteme gegenüber dem klassischen Bauen sind unter anderem eine überschaubare Anzahl gut aufeinander abgestimmter Komponenten, ein hoher Vorfertigungsgrad, der mit einer deutlichen Beschleunigung der Bauprozesse verbunden ist, klare Montagevorgänge, die sich häufig wiederholen, die klar definierte Wandelbarkeit sowie die Kalkulierbarkeit und Transparenz von Mengen, Kosten, Terminen, Qualitäten und Risiken...

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