Gebäudetests in der Virtual Reality

Fraunhofer IGD

Planung

Gebäude können in der Virtual Reality getestet werden, bevor das Gebäude fertiggestellt ist. In der virtuellen Testumgebung „DAVE“ (Definitely Affordable Virtual Environment) wird Position und Kopfrichtung einer Person erfasst und für sie auf drei Wänden eine realistische 3D-Darstellung projiziert (siehe Bild). Die Fortbewegung durch eine Umgebung beliebiger Größe erfolgt durch natürliche Beinbewegungen im Stand.
Das erhöht die Realitätsnähe der wahrgenommenen Distanzen, Richtungen sowie der räumlichen Wahrnehmung und Orientierung und bildet die zentrale Grundlage für die Durchführung aussagekräftiger Studien.
Der Anwender trägt ein Eye-Tracking-System. So können seine Sehstrahlen und deren Schnittpunkte mit der virtuellen Umgebung bestimmt und im 3D-Modell visualisiert werden. Durch diese Darstellung der Aufmerksamkeit ist es möglich, die Wahrnehmung von Landmarken und von Leitelementen zu prüfen. Neben den Aufmerksamkeitsdaten liefert ein Experiment in der DAVE die Bewegungsdaten des Anwenders, Thinking-aloud-Kommentare (aufgezeichnete verbale Bemerkungen, die Testpersonen während der Orientierungsaufgabe äußern), Beobachtungen während der Orientierungsaufgabe und Befragungsergebnisse der Testpersonen jeweils nach der Orientierungsaufgabe. Dieser Datensatz erlaubt eine systematische und detaillierte Evaluierung eines Leitsystems sowie die Ableitung von Empfehlungen für Adaptionen.

www.igd.fraunhofer.de

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.