Solar Decathon 2014 entschieden

Vom 28. Juni bis 14. Juli 2014 fand erneut der internationale „Zehnkampf der Solararchitektur“ statt. Unter den Top Ten befinden sich gleich zwei deutsche Hochschulen. Gewinner wurde das Team aus Rom mit einer innovativen Dachaufstockung.

Vom 28. Juni bis 14. Juli 2014 fand erneut der internationale „Zehnkampf der Solararchitektur“ statt. Unter den Top Ten befinden sich gleich zwei deutsche Hochschulen. Gewinner wurde das Team aus Rom mit einer innovativen Dachaufstockung.

Beim Solar Decathlon Europe gehen Hochschulen aus aller Welt an den Start, um das beste energieautarke Solarhaus zu entwickeln. Die Jury aus namhaften Architekten – unter anderem Thomas Herzog und Françoise-Hélène Jourda – bewertet aber keine Ideen auf dem Papier, sondern funktionstüchtige und komplett eingerichtete Wohneinheiten. Studentische Teams von Hochschulen auf der ganzen Welt beteiligten sich an dem Wettbewerb. Der Einsatz der Architekturstudenten ist dabei sehr hoch: Sie investieren viel Zeit und Energie in das Projekt, von der Bewerbung, Konzeptentwicklung, Detailplanung bis zur Sponsorensuche und der Transportorganisation vergehen an die zwei Jahre.
Das Finale ist eine zweiwöchige Ausstellung, bei der alle Solarhäuser aufgebaut werden. Dieses Jahr fand das Finale der besten 20 im französischen Versailles statt – mit dreifacher deutscher Beteiligung. Studententeams aus Frankfurt, Berlin und Erfurt präsentierten zum Wettbewerb ihre Ideen.
Die Studenten sollten 2014 Antworten auf die drängenden städtebaulichen, sozialen und ökologischen Probleme liefern – und sich den Zukunftsfragen des nachhaltigen Bauens widmen, wie  einem sparsamen Ressourcen- und Energieeinsatz.
Das Studententeam aus Rom mit „RhOME for DenCity“, das den ersten Platz belegte, fand die Antwort auf die Aufgabenstellung mit der Umnutzung und Aufstockung eines Dachgeschosses für einen Mehrfamilien-Sozialwohnungsbau. Der Holzbau könnte für die Nachverdichtung der Peripherie von Rom genutzt werden.
Gleich fünf weitere Teams zeigten Konzepte, die als Dachaufstockungen für Bestandsbauten konzipiert waren – wie etwa das viertplatzierte Team Rooftop aus Berlin oder OnTop aus Frankfurt, das einen respektablen siebten Platz schaffte. Die ungenutzten Dachflächen können mit solchen Ideen nachträglich bebaut werden. Geschieht diese Nachverdichtung mit Plusenergiehäusern, können diese die Altbauten zudem mit überschüssiger Energie versorgen. So könnte dieser Ansatz den Flächenfraß wachsender Metropolen mindern. Andere Hochschulteams lieferten Ideen für Katastrophengebiete, wie etwa schnelle Wiederaufbaukonzepte nach Erdbeben und Fluten.

Weitere Informationen:
Solar Decathlon 2014:
www.solardecathlon2014.fr

Team RhOME, Rom (Sieger):
www.rhomefordencity.it

Team Rooftop, Berlin (Platz 4):
www.teamrooftop.de

Team OnTop, Frankfurt (Platz 7):
www.ontop2014.de

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