Symposium Wohnungslüftung: Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie

Das Symposium Wohnungslüftung beschleunigt Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie. Zukünftig wird die Veranstaltung alle zwei Jahre stattfinden.

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Am 8. Oktober 2018 fand auf dem Campus der Universität Stuttgart das Symposium Wohnungslüftung statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie zu fördern und zu intensivieren sowie Innovationspotenziale im Bereich Wohnungslüftung zu identifizieren. Vertreter unterschiedlicher Forschungseinrichtungen präsentierten über 80 Teilnehmern laufende und abgeschlossene Forschungs- und Studienprojekte. Veranstalter waren der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK), das Institut für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung Stuttgart (IGTE) sowie das E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen. „Die Aktualität der Projekte und der Austausch zwischen Teilnehmern und Referenten schufen einen echten Mehrwert für alle“, sagte Claus Händel, technischer Referent des FGK.
 
In den vorgestellten Projekten ging es um die drei Themenbereiche „Dezentrale Lüftungssysteme“, „Produkte, Systeme und Verfahren“ sowie „Normen“. „Die Forschung beschäftigt sich mit Themen, die die Fachwelt brennend interessieren. Ein gutes Beispiel ist das Forschungsvorhaben „EwWalt“, das sich mit der energetischen Bewertung der dezentralen kontrollierten Wohnungslüftung in alternierender Betriebsweise auseinandersetzt“, sagte Prof. Dr.-Ing. Dirk Müller, RWTH Aachen, und Vorsitzender der Fachkommission des FGK. Zudem machte er deutlich, dass es noch beträchtlichen Forschungsbedarf rund um die Wohnungslüftung gebe.
 
Bereits 2003 fand ein erstes Symposium Wohnungslüftung statt. Das zunehmend größer werdende Spannungsfeld zwischen Energieeffizienz und Innenraumluftqualität war Anlass, die Veranstaltung aufleben zu lassen. „Das Symposium soll zukünftig eine der führenden Gesprächsplattformen im Bereich Wohnungslüftung sein, denn der Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie ist für das Thema von elementarer Bedeutung. Daher wird die Veranstaltung zukünftig alle zwei Jahre in Stuttgart stattfinden“, sagte Prof. Dr.-Ing. Konstantinos Stergiaropoulos, IGTE, zur Zukunft des Symposiums.
 

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