Die unterschätzte Bedeutung der Kapazitäten

Nachtragsvereinbarung

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Deutsches Ingenieurblatt 11/2017
Recht
Nachtragsvereinbarung

Nachträge gehören auf Baustellen zum Alltag. Dennoch verläuft der Prozess zwischen der Anordnung eines Nachtrags und dem Abschluss einer Vereinbarung über die finanziellen und terminlichen Konsequenzen zumeist zögerlich und es bestehen bei allen Beteiligten zahlreiche Unsicherheiten. Auch taktieren die Vertragsparteien vielfach, um aus einer notwendigen Vertragsanpassung möglichst große Vorteile herauszuschlagen. Es werden Chancen vertan. Für baubetriebliche Gutachter ergeben sich im Zusammenhang mit dem Kapazitätseinsatz besondere Probleme: wenn – nach lediglich einer Beauftragung und erfolgter Bauausführung– eine Aussage verlangt wird, wie sich laut geschlossenem Vertrag die terminlichen und kostenmäßigen Ansprüche der Vertragsparteien darstellen. Dies gilt auch für künftige Verträge nach dem neuen Bauvertragsrecht des BGB. Bau- und Objektüberwacher brauchen aktuelle baubetriebliche und -rechtliche Kenntnisse, um keine Beratungsfehler zu riskieren.

Nach dem Leitbild des Teils B der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) haben Auftragnehmer zumeist eine sogenannte „Vorerfüllungspflicht“. Diese besagt, dass Auftragnehmer vom Auftraggeber angeordnete geänderte oder zusätzliche Leistungen auch ohne abschließende Nachtragsvereinbarung auszuführen haben.1

Umfang: 6 Seiten

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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