Persönliche Schutzausrüstung oder Bauprodukt?

Absturzsicherung

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Deutsches Ingenieurblatt 03/2016
Ingenieurwesen

Am 21. Oktober 2010 erging ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), mit dem Anschlagpunkte in zwei Kategorien unterteilt wurden.1 Dabei ging es darum, welche Anschlagpunkte zur „Persönlichen Schutzausrüstung“2 zählen und welche als Bauprodukte3 eingestuft werden. Je nach Zuordnung galten nun für bestimmte Anschlageinrichtungen andere Zulassungskriterien, deren Umsetzung in der Praxis überhaupt nicht realisiert war. Aus dem Nichts mussten Prüfkriterien und Prüfverfahren erarbeitet werden.

2012 hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) die Bauregelliste überarbeitet und fordert seitdem eine zusätzliche Zulassung für die Verankerung von Anschlageinrichtungen, die für den dauerhaften Verbleib am Gebäude konzipiert sind.

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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