Länderübergreifender Raumordnungsplan für den Hochwasserschutz in Kraft getreten

BMI | BBSR

Raumplanung
Aus der Branche
Tiefbau und Infrastuktur
Wasser und Abwasser
Stadt- und Raumplanung
Green Engeneering: Umwelt, Energie, Mensch
Bauen 2021

Am 1. September 2021 ist der länderübergreifende Raumordnungsplan des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) für den Hochwasserschutz nach eingehenden Voruntersuchungen und nach umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit und öffentlicher Stellen in Kraft getreten.

Besserer Schutz vor Hochwassern in Deutschland

Der Raumordnungsplan trifft Regelungen unter anderem zu:

  • Freihaltung bestehender und zukünftig notwendiger neuer Flächen, die bei Hochwasser überflutet werden können, um ein weiteres Ansteigen der Flusspegel zu verhindern (sogen. Retentionsräume),
     
  • Grundsätzlicher Ausschluss von Neubauten und Erweiterungsbauten in überschwemmungsgefährdeten Gebieten,
     
  • Erhaltung des Wasserversickerungs- und Wasserrückhaltevermögens des Bodens.

Daneben verbessert der Raumordnungsplan den Hochwasserschutz insbesondere durch die bundesweite Harmonisierung raumplanerischer Standards wie:

  • länderübergreifender, auf die gesamte Flussgebietseinheit bezogener Ansatz (z.B. Unterliegerschutz, d.h. Schutz von Personen und Anlagen, die sich weiter flussabwärts befinden),
     
  • risikobasierter Ansatz zur Berücksichtigung differenzierter Aspekte unter Sicherheits- und Schutzaspekten,
     
  • Pflicht zur Prüfung der Auswirkungen des Klimawandels im Hinblick auf Hochwasserereignisse (z. B. durch Starkregen) bei raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen einschließlich der Siedlungsentwicklung,
     
  • Schutz von Anlagen von nationaler oder europäischer Bedeutung (Kritische Infrastrukturen).

Weitere Informationen

Den Raumordnungsplan, die zugrundeliegende „Verordnung über die Raumordnung im Bund für einen länderübergreifenden Hochwasserschutz“ sowie Tabellen zur Auswertung der Stellungnahmen in den Beteiligungsverfahren finden Sie unter Downloads auf www.bbsr.bund.de .


Der Raumordnungsplan wurde vom BMI in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entwickelt. Der Raumordnungsplan unterstützt unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit und der verfassungsrechtlichen Kompetenzen sowohl das für den Hochwasserschutz primär zuständige Wasserrecht, als auch die unterschiedliche Hochwasservorsorge der einzelnen Landesraumordnungsplanungen.

Dr. Markus Eltges, Leiter des BBSR: „Hochwasser macht nicht an Landesgrenzen halt, daher müssen Schutzmaßnahmen die Flussgebiete als Ganzes erfassen. Mithilfe des länderübergreifenden Raumordnungsplans setzen wir erstmals bundesweit einheitlich geltende raumordnerische Standards in der Hochwasservorsorge. Jetzt kommt es darauf an, dass die Regelungen des Raumordnungsplans in den Ländern und vor Ort schnellstmöglich aufgegriffen und von der Wasserwirtschaft flankiert werden.“

Der länderübergreifende Raumordnungsplan für den Hochwasserschutz ist ein Vorhaben des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und SPD.

Quellen: BMI, BBSR

Mitten im Architekturstudium stellt Thomas Rosmüller fest: „Gestalten ist nicht so mein Ding“. Sein  Studium schließt er dennoch ab und findet schnell einen Job: als Baumanager! Ein Beruf, den er heute, mehr als 30 Jahre später, noch genau so liebt wie am Anfang. Thomas Rosmüller organisiert, überwacht, plant und koordiniert die unterschiedlichsten Projekte.  Baumanagement ist seine berufliche Heimat geworden, sein Weg. 

Welchen Weg wollen Sie gehen?
YOU DECIDE!

Arbeiten Sie bei Drees & Sommer mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, die sich genauso für ihr Projekt einsetzen wie Sie.

Hier erfahren Sie mehr: Baumanagement (dreso.com)
 

Anzeige

Die AVA-Software für den BIM-Prozess

avanti_final_deutsches_ingenieurblatt_erw_.jpg
Gisela_Schwarz_72dpi.jpg

„Wir ha­ben zu je­dem Zeit­punkt den Über­blick, wo wir mit den Kos­ten ste­hen. Er­ste In­for­ma­tio­nen aus un­se­ren Lei­stungs­ver­zeich­nis­sen nu­tzen wir auch für Bie­ter-An­ge­bo­te, Be­auf­tra­gun­gen und Rech­nungs­prü­fung.“
Gisela Schwarz, Architektin bei Schwarz Architekten

 
Elisabeth_Nuernberger.jpg

„Wir er­hal­ten auf Knopf­druck Kos­ten­pro­gno­sen und Kos­ten­fest­stel­lun­gen. Der Ver­gleich des Bud­gets mit den tat­säch­lichen Kos­ten ist je­der­zeit mög­lich.“ 
Elisabeth Nürnberger, Bau­tech­ni­ker­in bei PH2 Ar­chi­tek­ten

 
_MG_4952_1a.jpg

„Die Bau­kos­ten sind im­mer nach­voll­zieh­bar, denn Nach­trags­po­si­tio­nen las­sen sich nach Ur­sache klas­si­fi­zieren und aus­wer­ten. Bau­leiter kön­nen die Kos­ten­ver­laufs­kur­ve so je­der­zeit be­grün­den.“
Karsten Krause, AVA-Spezialist und Sup­por­ter bei SOFTTECH

 

Anzeige

Qualifikation mit Abschluss - jetzt weiterbilden!

Anzeige_im_Advertorial_hoeher.jpg
8_Erhaltung_Sanierung.png

Erhaltung & Sanierung
In unseren Wei­ter­bil­dung­en er­wer­ben Sie bau­tech­nisches Fach­wissen. Bau­dia­gnos­tische Prak­tika sowie Gut­acht­er­trai­nings ver­mit­teln Ihnen da­rüber hin­aus das prak­tische Hand­werks­zeug zur Be­wert­ung von Bau­schäden so­wie zur Be­ra­tung für die er­folg­reiche Sa­nie­rung zum Er­halt von Ge­bäuden aller Art. 
Sachverständiger oder Fachplaner werden

 
2_Energieeffizienz.png

Energieeffizienz
Er­­ler­­nen Sie, wie man in­­no­­va­­ti­­ve Bau- und Ge­­bäu­­de­­tech­­nik­­kon­­zep­­te für Wohn- und Nicht­­wohn­­ge­­bäu­de so­­wie Bau­­denk­­ma­le  ent­­wickelt und um­­setzt. Ex­­per­­ten da­­für wer­­den in einer bun­­de­s­ein­­heit­­li­chen En­­er­­gie­­ef­­fi­­zienz-Lis­te für För­­der­­pro­­gram­­me des Bun­­des ge­­führt. Ihre er­­folg­­reich ab­­sol­­vier­­te Fach­­fort­­bil­­dung gilt als Nach­­weis der da­­für not­­wen­­di­­gen Zu­­satz­­qua­li­­f­i­ka­­tion.
En­er­gie­ef­fi­zienz-Ex­per­te wer­den

 
3_Ingenieurbau.png

Ingenieurbau
Un­se­re Qua­li­fi­zie­run­gen im In­ge­nieur­bau be­fäh­igen Sie, als Sach­ver­stän­di­ger Bau­zu­stän­de zu er­fas­sen, Bauch­werks­prü­fun­gen durch­zu­füh­ren, Scha­dens­pro­ble­ma­ti­ken zu be­wer­ten und Sa­nie­rungs­emp­feh­lun­gen aus­zu­spre­chen. Sie er­wer­ben um­fang­rei­ches Fach­wis­sen zur Be­ur­tei­lung der Ge­samt­kon­struk­tion im Hin­blick auf die Stand­sich­er­heit, Ver­kehrs­sich­er­heit und Dau­er­haf­tig­keit.
Sach­ver­stän­di­ger im kon­struk­ti­ven In­ge­nieur­bau wer­den