Plus aus minus

Wie aus negativen Preisen für Rückvergütungen aus Gegenleistung anrechenbare Kosten werden

Exklusiv
Deutsches Ingenieurblatt 6/2009
Recht

Im Erdbau – zum Beispiel beim Schließen von Deponien oder beim Bau von Lärmschutzwällen – kommt es häufig vor, dass der Bauunternehmer statthafterweise belastetes Erdmaterial einbaut und dafür eine Rückvergütung anbietet, die der Planer als negativen Preis zur Berechnung der anrechenbaren Kosten nicht heranziehen kann. Was macht man als Planer in einem solchen Fall? Diese Frage hat neulich auch die Gütestelle für Honorar- und Vergaberecht in Ludwigshafen beantworten müssen und auf § 10 Abs. 3 Nr. 3 der HOAI verwiesen, der „Lieferungen oder Leistungen in Gegenrechnung“ zulässt und damit negative Preise in positiv anrechenbare Kosten verwandeln kann.

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Die Haftung von Architekten...
In­ge­nieu­ren und Bau­un­ter­neh­mern für Drit­te und Em­bar­gos
Durch bei­spiels­weise Em­bar­gos bzw. San­ktio­nen also mit­tel­bar­en Ein­grif­fen durch den Staat, die EU oder an­de­re sup­ra­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­nen als Drit­tem in das Bau­vor­ha­ben während der Pla­nungs- oder Aus­führ­ungs­pha­se kann es zu Haft­ungs­fra­gen kom­men. In diesem Zu­sam­men­hang sol­len Fra­gen zur Haf­tung des Bau­plan­ers und eine mö­gli­che Haf­tung des Bau­un­ter­nehm­ers näh­er be­leuch­tet wer­den.

 
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Datenschutz...
im digitalen Zeitalter

Die Er­fas­sung und Spei­che­rung von Kun­den­da­ten, die Ver­sen­dung von E-Mails, die Nut­zung di­gi­ta­ler Ar­beits­met­ho­den wie Buil­ding-In­for­ma­tions-Mode­ling (BIM) und Droh­nen, die Durch­füh­rung von Web-Mee­tings und Home-Of­fi­ce ge­hö­ren zur täg­li­chen Ar­beit. Da­mit sind zwangs­läu­fig auch Haft­ungs­ri­si­ken ver­bun­den, die zu Da­ten­ver­än­de­run­gen oder Da­ten­be­hin­der­un­gen bei Drit­ten führ­en.

 

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